Gesellschaft

Zwei Brescianer erreichen Kathmandu und bereiten Rückflug vor

Giovanni Fassini und Marco Lombardi sind nach der Flut in Nepal in Kathmandu angekommen. Laut Medien planen sie die Heimreise für den 29. August. Die Farnesina verfolgt weiter Vermisstenfälle.

Zwei Touristen aus der Provinz Brescia, Giovanni Fassini und Marco Lombardi, haben nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal Kathmandu erreicht und bereiten laut italienischen Medien den Rückflug nach Italien für den 29. August vor. Nach übereinstimmenden Berichten trafen sie am 27. beziehungsweise 28. August in der Hauptstadt ein und stehen nach eigener Darstellung in Kontakt mit Angehörigen.

Die beiden schilderten, sie seien beim Versuch, per Straße und Inlandsflug die Hauptstadt zu erreichen, wiederholt durch Starkregen, überflutete Abschnitte und Erdrutsche aufgehalten worden. Inzwischen seien sie wohlauf. Italienische Medien zitieren die Touristen mit der Ankündigung, schnellstmöglich nach Hause zurückzukehren; konkrete Flugverbindungen wurden nicht genannt.

Das italienische Außenministerium, die Farnesina, teilte nach Medienangaben mit, man stehe in ständigem Austausch mit den nepalesischen Behörden und konsularischen Kontaktstellen. Für die am stärksten betroffenen Gebiete im Norden des Landes, darunter der an Tibet grenzende Distrikt Rasuwa, werden weiterhin Vermisstenfälle italienischer Staatsangehöriger geprüft. Offizielle, abschließend bestätigte Zahlen zu Toten und Verletzten entwickeln sich angesichts fortlaufender Rettungs- und Bergungsarbeiten weiter. Die Behörden warnen vor instabilen Hängen und beschädigter Infrastruktur.

Hintergrund sind tagelange Starkniederschläge, die in mehreren Regionen Nepals Flüsse über die Ufer treten ließen und zahlreiche Hangrutsche auslösten. Straßenverbindungen wurden unterbrochen, Brücken beschädigt und Siedlungen evakuiert. Internationale und lokale Hilfsorganisationen koordinieren Such- und Rettungseinsätze; dabei hat der Schutz verbliebener Verkehrswege Priorität, um isolierte Täler zu versorgen. Für italienische Reisende rät die Farnesina in ihren Hinweisen regelmäßig zu erhöhter Vorsicht in der Monsunzeit sowie zur Registrierung bei den Konsulardiensten.

Für Italien steht neben der Unterstützung einzelner Betroffener die verlässliche Lagebewertung im Vordergrund. Dazu gehören die Sicherung der Erreichbarkeit, die Prüfung von Ausreiseoptionen und die Abstimmung mit nepalesischen Stellen über Hilfs- und Evakuierungsrouten. Die Rückkehr von in Not geratenen Reisenden wie Fassini und Lombardi markiert in diesem Rahmen einen sichtbaren Fortschritt, ändert aber nichts an der weiterhin angespannten Lage in den nördlichen Distrikten.

Aussagen der Betroffenen zu ihrem Gesundheitszustand und Reiseplänen, Mitteilungen der Farnesina zu Konsularmaßnahmen sowie Hinweise zu beschädigter Infrastruktur stammen aus übereinstimmenden Berichten italienischer Tageszeitungen und Sender. Schätzungen zu Opferzahlen bleiben vorläufig, bis die Behörden konsolidierte Angaben veröffentlichen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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