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Venetien lobt vierte Ausgabe eines Preises zur Emigrationsgeschichte aus

Die Regione del Veneto hat am 25. August 2026 die vierte Ausgabe des Wettbewerbs zur Geschichte der venetischen Emigration gestartet. Der von der Giunta regionale beschlossene Preis richtet sich an 18- bis 35-Jährige; als…

Die Regione del Veneto hat am 25. August 2026 die vierte Ausgabe des „Premio per saggi e studi inediti sulla storia dell’emigrazione veneta“ gestartet. Der von der Giunta regionale beschlossene Wettbewerb richtet sich an 18- bis 35-Jährige und fördert unveröffentlichte, wissenschaftliche Kurzstudien zur Emigrationsgeschichte Venetiens vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Mit dem Beschluss beauftragte die Giunta regionale die zuständigen Fachstellen mit der Durchführung des Auswahlverfahrens. Vorgesehen ist eine fachliche Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Universitäten und aus Organisationen der venetischen Diaspora. Als Abgabefrist nennt die regionale Mitteilung den 30. September 2026; nähere Angaben zu Teilnahmebedingungen, Bewertung und Preisgeldern sollen in der offiziellen Ausschreibung präzisiert werden. Die Verwaltung mit Sitz in Venedig kündigt zudem an, die besten Beiträge über regionale Publikationskanäle einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Wettbewerb ist Teil der Programmlinie „Veneti nel mondo“ und setzt eine seit Jahren etablierte Förderpraxis fort. Frühere Ausgaben sowie die entsprechenden Beschlüsse sind im Bollettino Ufficiale dokumentiert. Die Linie dient dazu, wissenschaftliche Arbeit an Hochschulen und die Tätigkeit von Vereinen der im Ausland lebenden Veneter systematisch zu verknüpfen und Ergebnisse für Forschung und Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

Interessenlage und mögliche Folgen: Für die Regione del Veneto stärkt die Maßnahme kultur- und identitätspolitische Beziehungen zu Auslandsgemeinschaften und bindet akademisches Know-how in eine Regionalpolitik ein, die historische Erfahrungen der Migration als Ressource versteht. Universitäten erhalten einen zusätzlichen Anreiz, jüngere Forschung zu bündeln und zu publizieren. Verbände der Diaspora können ihre Netzwerke und Archive als Quellen sichtbarer machen. Offen bleibt bis zur Veröffentlichung der vollständigen Ausschreibungsunterlagen, wie die Jury im Detail zusammengesetzt ist, wie hoch die Dotierungen ausfallen und welche Gewichtung die Kriterien im Auswahlprozess erhalten.

Die Bekanntgabe am 25. August 2026 stellt den aktuellen Anlass dar; die früheren Zyklen bilden den Hintergrund. Die Landesregierung betont, dass die Auseinandersetzung mit der Emigrationsgeschichte Venetiens nicht nur historische Erkenntnisse liefert, sondern auch aktuelle Fragen von Zugehörigkeit, Erinnerung und internationaler Vernetzung berührt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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