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Udine und Rosario starten Pflegeprogramm – Region fördert 15 Studienplätze

Die Universität Udine und das Istituto Universitario Italiano de Rosario haben eine Kooperation für die Pflegeausbildung vereinbart; Friaul-Julisch Venetien finanziert ein Pilotprojekt mit 15 geförderten Plätzen.

Die Università degli Studi di Udine hat am 2. September 2026 eine Kooperation mit dem Istituto Universitario Italiano de Rosario bekannt gegeben. Ziel ist ein Austausch- und Anerkennungsprogramm im Studiengang Infermieristica, das argentinischen Pflegeabsolventinnen und -absolventen den Weg zu einem in Italien anerkannten Hochschulabschluss eröffnen soll. Die Region Friaul-Julisch Venetien unterstützt die Initiative mit einem Pilotprojekt, das 15 geförderte Studienplätze vorsieht.

Nach Angaben der Universität Udine umfasst die Vereinbarung die akademische Koordination, die Auswahl der Teilnehmenden und die Betreuung durch die Hochschule. Anerkennungen bereits erworbener Studien- und Ausbildungsleistungen sollen – nach Prüfung im Einzelfall – den Einstieg in höhere Semester des Bachelorstudiengangs erleichtern. Die Region stellt Stipendien und flankierende Unterstützungsmaßnahmen bereit, um den Start in Studium und klinische Praxis zu erleichtern.

Das Istituto Universitario Italiano de Rosario ist eine private Hochschule in Rosario mit Schwerpunkten in den Gesundheitswissenschaften. Die Einrichtung bietet unter anderem Studiengänge in Pflege und Gesundheitsmanagement an und unterhält seit Jahren Kooperationen mit regionalen Einrichtungen in der Provinz Santa Fe. Die neue Vereinbarung mit Udine verknüpft Lehrangebote und Anerkennungsverfahren beider Seiten ausdrücklich miteinander.

Die Kooperation reagiert auf den anhaltenden Personalbedarf im italienischen Gesundheitswesen und auf die internationale Mobilität von Gesundheitsfachkräften. Für Friaul-Julisch Venetien ist das Pilotprojekt zugleich ein Instrument, qualifizierten Nachwuchs für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in der Region zu gewinnen. Damit verbunden sind Aufgaben bei der sprachlichen und fachlichen Integration sowie bei der Qualitätssicherung klinischer Praktika.

Rechtlicher Rahmen: Die Anerkennung ausländischer Qualifikationen in Gesundheitsberufen in Italien unterliegt strengen Vorgaben. Die Universität Udine betont, dass Zulassung, Anrechnung und die Vergabe von Studienplätzen im Studiengang Infermieristica nach den geltenden nationalen Regelungen erfolgen. Damit bleibt die Einzelfallprüfung zentral, sowohl für die akademische Einstufung als auch für den Zugang zu praktischen Einsätzen im Gesundheitsdienst.

Weitere operative Details – etwa zu Fristen, Auswahlkriterien und der Ausgestaltung der finanziellen Unterstützung – will die Universität Udine im Zuge der Umsetzung bekannt geben. Die Beteiligten sehen in der Vereinbarung einen strukturierten Rahmen, um die Ausbildung in Pflegeberufen zu stärken und die Versorgungsperspektiven in Udine und der weiteren Region zu verbessern.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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