Aktuell

Triest setzt Anhörung zu Meduna di Livenza im Regionalrat an

Im Regionalrat von Friaul-Julisch Venetien ist in Triest eine Anhörung zu Anliegen aus Meduna di Livenza angesetzt. Im Mittelpunkt stehen Wasserwirtschaft, Zuständigkeiten und Projektprioritäten.

Im Regionalrat von Friaul-Julisch Venetien in Triest ist eine Anhörung zu Anliegen aus Meduna di Livenza (Provinz Treviso) angesetzt. Der aktuelle Termin dient dazu, grenzüberschreitende Fragen der Wasserwirtschaft, die Klärung von Zuständigkeiten und die Priorisierung von Projekten im Einzugsgebiet der Livenza, der Cellina und der Meduna zu bündeln. Die Regionalverwaltung hat bestätigt, dass Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Gemeinden und technische Expertinnen und Experten geladen sind.

Gegenstand der Sitzung ist insbesondere, wie Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung, Wasserentnahme und Rückhaltebecken über die Regionalgrenzen hinweg kohärent geplant und finanziert werden können. In den Gremien des Regionalrats von Friaul-Julisch Venetien, darunter der IV. Kommission, wurden entsprechende Dossiers wiederholt beraten; dabei lagen Listen von Vorhaben und Finanzierungsbedarfen auf, die nun fachlich aktualisiert und politisch priorisiert werden sollen.

Die hydrologische Lage macht eine enge Abstimmung erforderlich: Flüsse und Kanalsysteme folgen nicht den Verwaltungsgrenzen zwischen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Deshalb werden neben kommunalen Delegationen auch das Consorzio di Bonifica und die Distriktbehörde der Alpenostregion als sachverständige Stellen einbezogen. Ihre Gutachten sollen die Grundlage für belastbare Entscheidungen über Schutz- und Vorsorgemaßnahmen liefern.

Aus Meduna di Livenza kommt seit Längerem die Forderung nach verbindlicheren Absprachen mit Triest, weil wiederkehrende Hochwasser und Nutzungskonflikte im Flusseinzugsgebiet die lokale Infrastruktur und Versorgung berühren. Politische Initiativen aus den betroffenen Gemeinden zielen auf eine vertiefte Kooperation mit der Nachbarregion, um Planungs- und Genehmigungswege zu beschleunigen und Projekte im Sinne des Gesamteinzugsgebiets auszurichten.

Die Gemeindeverwaltung von Meduna di Livenza betont, es gehe nicht um eine übereilte territoriale Neuordnung, sondern um praktikable Lösungen für Hochwasserschutz, Versorgungssicherheit und den Ablauf künftiger Investitionen. Die Anhörung in Triest soll dafür den Rahmen abstecken: Zuständigkeiten präzisieren, Finanzierungsquellen benennen und Projektprioritäten transparent machen.

Über förmliche Beschlüsse zu konkreten Vorhaben entscheidet der Regionalrat von Friaul-Julisch Venetien in einem nachgelagerten Verfahren. Ob und in welcher Form weitere interregionale Vereinbarungen nötig sind, hängt nach Angaben aus den beteiligten Ausschüssen von den fachlichen Bewertungen und der Abstimmung zwischen den Institutionen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk