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Toskana schärft Prävention gegen Schweinepest: Webinar von ANCI und Region

ANCI Toscana und die Regione Toscana haben ein Webinar für Kommunen zur Prävention der Peste suina africana angesetzt. Anlass sind anhaltende Nachweise bei Wildschweinen und ein bestätigter Fall in einem Hausschweinebestand in Comano.

Nach anhaltenden Nachweisen der Peste suina africana in Wildschweinpopulationen und einem bestätigten Ausbruch in einem Hausschweinebestand in der Toskana haben ANCI Toscana und die Regione Toscana ein Webinar für Kommunen organisiert. Ziel ist es, die örtlichen Verwaltungen für Meldestrukturen, Biosicherheitsvorgaben und die Koordination mit Veterinär- und Ordnungskräften zu sensibilisieren und ihnen praxistaugliche Handlungsanweisungen an die Hand zu geben.

Hintergrund: Die Regione Toscana weist auf ihrer Informationsseite zur Peste suina africana aus, dass die Tierseuche seit 2022 in Italien vorkommt und sich vor allem unter Wildschweinen ausbreitet. Die Informationsseite wurde zuletzt am 30. Januar 2026 aktualisiert. Neben zentralen Ansprechpartnern und einer Meldestelle nennt die Region eine kostenfreie Rufnummer für Funde toter Wildtiere. Zudem wurden auf nationaler und regionaler Ebene seit 2025/2026 die Überwachung, die sichere Bergung und Entsorgung von Kadavern sowie Unterstützungsinstrumente für Betriebe ausgeweitet.

Aktuelle Lage und Verwaltungsschritte: Im Juni 2026 bestätigte die Direzione generale della sanità animale e dei farmaci veterinari (DGSAF) einen PSA-Fall in einem Hausschweinbestand in Comano (Provinz Massa-Carrara). In der Folge wurden die Einstufungen betroffener Gebiete angepasst und ergänzende Maßnahmen vor Ort angeordnet. Die Regione Toscana verlängerte parallel die Frist für Anträge auf Investitionsförderungen zur Verbesserung der Biosicherheit in Schweinehaltungen bis zum 3. April 2026, wie Toscana Notizie berichtete. Das Istituto Zooprofilattico Sperimentale del Lazio e della Toscana (IZSLT) veröffentlicht begleitend Lageberichte zur Seuchensituation und zu den Monitoringmaßnahmen.

Einschätzung und Folgen: Für Gemeinden stehen zwei operative Prioritäten im Vordergrund: das zeitnahe Melden und sichere Bergen aufgefundener Kadaver sowie die Information und Unterstützung kleinstrukturierter Haltungen, in denen Biosicherheitsstandards häufig lückenhaft sind. Für Betriebe bedeuten verschärfte Überwachungs-, Zugangs- und Entsorgungsauflagen zusätzliche Kosten, die durch regionale Förderprogramme teilweise abgefedert werden können. Jagd- und Forstbehörden, Veterinärdienste und Polizeikräfte sind in feste Koordinationsabläufe eingebunden; präventive Schritte sollen neue Einträge in bisher nicht betroffene Gebiete verhindern.

Abgrenzung und Ausblick: Die genannten Maßnahmen und Ereignisse stützen sich auf offizielle Mitteilungen der Regione Toscana, auf Bekanntgaben der DGSAF und auf regionale Verwaltungsinformationen. Prognosen zur weiteren räumlichen Verbreitung der Peste suina africana bleiben unsicher und hängen von der Wirksamkeit der Feldmaßnahmen sowie von der konsequenten Umsetzung der Biosicherheitsregeln in Betrieben und Kommunen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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