Am 26. August 2026 tritt eine Conferenza di Servizi zusammen, um den abschließenden Verwaltungsentscheid für den Umbau der SS 130 im Abschnitt zwischen Elmas und Decimomannu zu fällen. Der Termin markiert den aktuellen Schritt in einem seit Jahren laufenden Verfahren, das die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der wichtigen Verbindungsachse westlich von Cagliari erhöhen soll.
Kern des Projekts ist die Eliminierung der Kreuzungen auf Straßenniveau zwischen Kilometer 3+000 und 15+600 der SS 130, auch als S.S. 130 "Iglesiente" bezeichnet. Vorgesehen sind niveaufreie Anschlüsse, begleitende Seitenstraßen für die lokale Erschließung sowie ergänzende hydraulische und verkehrstechnische Maßnahmen. Ziel ist es, Konfliktpunkte zu reduzieren und den Verkehrsfluss auf der stark belasteten Strecke zu stabilisieren, die unter anderem den Flughafen Cagliari-Elmas und mehrere Gewerbe- und Industriegebiete anbindet.
Die Maßnahme wurde schrittweise vorbereitet. Nach zuvor erteilten fachlichen Zustimmungen auf Landes- und Staatsebene – darunter die umweltfachliche Freigabe durch das zuständige Ministerium – veröffentlichte die Verwaltung am 7. Juni 2026 Unterlagen zur Ausweisung von Enteignungsflächen. Diese Schritte dienen der planungsrechtlichen Absicherung der Trasse und gelten als Voraussetzung für die nachfolgenden Vergabeverfahren. In der nun anstehenden Conferenza di Servizi werden Region, Infrastrukturträger und betroffene Kommunen offene Punkte bündeln und den Weg für die nächste Phase festlegen.
Träger der Maßnahme ist die Regione Autonoma della Sardegna, die operative Umsetzung liegt bei ANAS. Die Gemeinden Elmas, Assemini und Decimomannu haben den Umbau seit Langem unterstützt und wiederholt auf die sicherheitstechnische Bedeutung der Beseitigung der Kreuzungen hingewiesen. Aussagen zu Erwartungen und Bewertungen stammen aus amtlichen Mitteilungen und lokalen Berichten und sind den jeweiligen Institutionen zuzurechnen.
Sollte die Conferenza di Servizi zu einem positiven Beschluss gelangen, kann die Ausschreibung der Bauleistungen vorbereitet werden. Verbindliche Angaben zu Baubeginn, -dauer und Kosten liegen derzeit nicht vor; sie hängen von den Ergebnissen des Verfahrens und den folgenden administrativen Festlegungen ab. Prognosen hierzu werden erst dann belastbar sein, wenn Planungs- und Genehmigungsstand finalisiert und die Finanzierungsschritte bestätigt sind.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).