Sepino — Im Parco Archeologico di Sepino ist am 28. August der Dokumentarfilm Ritorno al tratturo gezeigt worden. Die Vorführung begann am Abend und wurde von der Direzione regionale Musei Molise in Zusammenarbeit mit dem Parco Archeologico di Sepino ausgerichtet. Im Anschluss fand ein öffentliches Gespräch mit Beteiligten statt.
Der Film widmet sich Wegen und Lebensformen, die mit der Transhumanz verbunden sind: den saisonalen Wanderungen von Hirten und Herden entlang der alten Tratturi, welche die Abruzzen, Molise, Apulien und weitere Gebiete des zentral-südlichen Apennins historisch miteinander verknüpfen. Ritorno al tratturo erzählt vom Verhältnis zwischen Bevölkerung, Landschaft und traditionellem Wirtschaften in den sogenannten aree interne. Im Mittelpunkt stehen lokale Initiativen, handwerkliche Praxis und Gemeinschaftsprojekte.
In Programmankündigungen werden als prägende Stimmen unter anderem Elio Germano, der aus Molise stammende Schauspieler, sowie der Autor und Territorialforscher Filippo Tantillo genannt. Der Zugang zur Veranstaltung war kostenfrei nach vorheriger Anmeldung.
Die Direzione regionale Musei Molise ordnet die Vorführung einer thematischen Reihe zu, die das kulturelle Erbe und aktuelle Fragen der Binnenregionen beleuchtet. Dazu zählen Demografie, lokale Ökonomie und der Schutz von Landschaften, die zugleich als Arbeitsraum, Lebensumfeld und identitätsstiftendes Gedächtnis fungieren. Der verwendete Begriff aree interne ist in Italien eine gängige Bezeichnung für abgelegene Binnenräume mit eingeschränktem Zugang zu Dienstleistungen und einer starken Bindung an das Territorium.
Der historische Rahmen des Veranstaltungsorts verstärkte diesen Zugang: Saepinum, dessen Ruinen heute zum Parco Archeologico di Sepino gehören, war in römischer Zeit ein Knotenpunkt der Weidewirtschaft und liegt an einem der großen Tratturi. Der archäologische Park, auch als Area archeologica di Altilia-Saepinum bezeichnet, zählt zu den Stätten, die von der Direzione regionale Musei Molise betreut werden.
Die Angaben zur Veranstaltung gehen aus Mitteilungen der Direzione regionale Musei Molise hervor und wurden durch lokale Medienberichte bestätigt. Es handelt sich um eine kulturelle Initiative mit regionalem Schwerpunkt; politische Entscheidungen oder finanzielle Maßnahmen waren nicht Gegenstand der veröffentlichten Informationen. Für eine weiterführende Berichterstattung wären Daten zur Zahl der Teilnehmenden, Schwerpunkte der Diskussion nach der Vorführung sowie Hinweise auf mögliche Folgetermine in Molise relevant. Dazu lagen am Abend der Vorführung noch keine belastbaren Details vor.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).