Politik

Regierung hält Flugzeug für Di Battista bereit – Ex-Abgeordneter in Kuba im Krankenhaus

Alessandro Di Battista ist nach einem plötzlichen Unwohlsein in Kuba in ärztlicher Behandlung. Außenminister Antonio Tajani und Palazzo Chigi bereiten einen möglichen Rücktransport vor; die Entscheidung hängt von der Einschätzung der Ärzte ab.

Die italienische Regierung hält ein Flugzeug für den möglichen Rücktransport von Alessandro Di Battista bereit. Der frühere Abgeordnete des Movimento Cinque Stelle wird nach einem plötzlichen Unwohlsein in Kuba behandelt. Außenminister Antonio Tajani teilte mit, die Farnesina stehe seit der Nacht zum 29. August in engem Kontakt mit der italienischen Botschaft in Havanna und unterstütze die konsularische Betreuung. Aus Palazzo Chigi verlautete, ein Regierungs- oder Militärflugzeug könne starten, sobald die medizinischen Voraussetzungen vorlägen und die behandelnden Ärzte zustimmten.

Nach übereinstimmenden Berichten wurde Di Battista am 28. August zunächst in Santa Clara in ein Krankenhaus eingeliefert. Italienische Medien meldeten am 29. August, er sei in ein größeres Zentrum nach Havanna verlegt worden, das Hospital Clínico Quirúrgico Hermanos Ameijeiras. Angaben zum genauen Krankheitsbild liegen nicht vor. In den ersten Meldungen war von einem „ernsten Zustand“ die Rede; später hieß es, der Patient sei ansprechbar. Offizielle Diagnosen oder Prognosen sind bisher nicht veröffentlicht worden.

Tajani präzisierte am 29. August eine zuvor fehlerhafte Ortsangabe und nannte Santa Clara als den ersten Behandlungsort. Die italienische Botschaft koordiniert vor Ort Informationen zwischen den kubanischen Behörden, den behandelnden Ärzten und den Angehörigen. Eine Entscheidung über den Rücktransport trifft die italienische Seite erst nach fachärztlicher Freigabe; oberste Priorität sei die Gesundheit und Transportfähigkeit des Patienten.

Alessandro Di Battista, 48 Jahre alt, saß von 2013 bis 2018 für den Movimento Cinque Stelle in der Abgeordnetenkammer. Seit seinem Ausscheiden aus dem Parlament arbeitet er als Publizist und Journalist. Die Nachricht von seiner Einweisung löste in Italien parteiübergreifend Anteilnahme aus; politische Vertreter aus verschiedenen Regionen übermittelten Genesungswünsche. Politische Bewertungen der Lage hielten sich zurück; der Fokus lag auf der medizinischen Versorgung und der konsularischen Begleitung.

Aus heutiger Sicht ist offen, ob und wann ein Transport nach Italien möglich ist. Nach Darstellung der beteiligten Behörden hängt dies von der Stabilität der Vitalparameter und der Einschätzung der kubanischen Ärzte ab. Die italienische Regierung bereitet verschiedene Szenarien vor, darunter einen medizinisch begleiteten Flug. Verlässliche weitere Informationen sind zu erwarten, wenn die behandelnden Kliniken oder die Familie autorisierte Mitteilungen veröffentlichen. Bis dahin bleiben Spekulationen über die Ursachen des Unwohlseins ausdrücklich unbestätigt.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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