Kultur

Rai beruft Baker, Lo Schiavo und Pasotti in Ehrenjury des Prix Italia in L’Aquila

Corey Baker, Francesca Lo Schiavo und Giorgio Pasotti sind von der Rai für die Ehrenjury des Premio dei Premi der 78. Prix-Italia-Ausgabe in L’Aquila (28. September bis 2. Oktober 2026) benannt worden.

Die Rai hat Corey Baker, Francesca Lo Schiavo und Giorgio Pasotti in die Ehrenjury des Premio dei Premi der 78. Ausgabe des Prix Italia berufen. Die Bestätigung erfolgte wenige Wochen vor Beginn der Veranstaltung, die vom 28. September bis 2. Oktober 2026 in L’Aquila stattfindet. Nach Angaben der Rai ist Baker zudem dem Bereich der darstellenden Künste zugeordnet. Die nationale Nachrichtenagentur ANSA meldete die Zusammensetzung der Ehrenjury Anfang September.

Der Prix Italia ist ein internationaler Wettbewerb für herausragende Produktionen in Radio, Fernsehen und digitalen Formaten. Veranstalter ist die Rai. Der Premio dei Premi wird von einer Jury d’Onore vergeben, die Beiträge aus den Gewinnerlisten der Hauptkategorien erneut bewertet und eine übergreifende Auszeichnung vergibt. Die diesjährige Ausrichtung in L’Aquila steht im Zeichen des Titels Italienische Kulturhauptstadt 2026, den die Abruzzen-Metropole trägt.

Corey Baker ist ein neuseeländischer Choreograf, dessen Arbeiten häufig ungewöhnliche Schauplätze und hybride Formate einbeziehen. Die Rai verweist darauf, dass Baker bereits in früheren Ausgaben des Wettbewerbs Beachtung fand. Francesca Lo Schiavo ist eine international profilierte Szenografin mit umfangreicher Erfahrung im Film- und Bühnenbild. Giorgio Pasotti leitet das Teatro Stabile d’Abruzzo und ist als Schauspieler und Regisseur tätig; seine doppelte Rolle zwischen Bühne und Kulturinstitutionen gilt als Bindeglied zur regionalen Szene.

Laut Rai gehören der erweiterten Gremienstruktur außerdem Führungskräfte öffentlich-rechtlicher Sender aus dem In- und Ausland an. Genannt werden Vertreterinnen und Vertreter etwa von France Culture und der BBC sowie Delegierte aus Lateinamerika; auch italienische Institutionen mit internationaler Ausrichtung sind in den Auswahlprozess eingebunden. Die genaue Zusammensetzung einzelner Jurys variiert je nach Sparte und wird im Vorfeld des Wettbewerbs schrittweise bekanntgegeben.

Die Berufungen unterstreichen die inhaltliche Öffnung des Prix Italia hin zu performativen und intermedialen Formaten, ohne den Kernauftrag als Rundfunk- und Digitalwettbewerb zu verlassen. Für L’Aquila bedeutet die Austragung eine weitere Profilierung als Kulturstandort und eine erhöhte mediale Aufmerksamkeit. Zugleich stärkt die Präsenz internationaler Gäste den Austausch unter öffentlich-rechtlichen Anbietern.

Die genannten Daten, Funktionen und Namen gehen aus einer Rai-Mitteilung vom Juli 2026 hervor; die erneute Bestätigung erfolgte durch ANSA Anfang September 2026. Damit ist der aktuelle Nachrichtenanlass die formale Benennung der Ehrenjury-Mitglieder durch den Veranstalter kurz vor Beginn der Preiswoche in L’Aquila.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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