Federico Conte, seit kurzem gewählter Präsident der Confederazione degli Italiani nel Mondo (Konföderation der Italiener in der Welt), hat bei einer Veranstaltung der Università degli Studi Internazionali di Roma (UNINT) am 24. September 2026 das italienische Parlament aufgefordert, die politische Mitbestimmung von im Ausland lebenden Italienerinnen und Italienern zu verbessern. Die Hochschule dokumentiert das Gespräch und gibt damit den aktuellen Anlass der Debatte wieder. ([atuttomondo.unint.eu](https://atuttomondo.unint.eu/2026/09/24/cim-parla-il-presidente-parlamento-valorizzi-gli-italiani-nel-mondo/))
Conte begründete seinen Appell mit zahlreichen laufenden Diskussionen um Staatsbürgerschaftsregeln und die Organisation der Auslandswahlkreise. Er warnte davor, dass jüngste Regulierungsvorschläge, in den Medien häufig als „Decreto Tajani“ oder „Decreto Jus Sanguinis“ bezeichnet, die Anerkennung der Abstammung bei Einbürgerungen auf wenige Generationen beschränken und die Zahl der Circoscrizioni Estero reduzieren könnten. Solche Änderungen könnten nach seiner Einschätzung die parlamentarische Repräsentation der Diaspora schwächen. ([atuttomondo.unint.eu](https://atuttomondo.unint.eu/2026/09/24/cim-parla-il-presidente-parlamento-valorizzi-gli-italiani-nel-mondo/))
Die Confederazione stellt sich als Dachverband dar, der nach eigenen Angaben rund 2.000 Vereine in etwa 38 Ländern bündelt; in ihrer Darstellung verweist die Organisation zudem auf rund sieben Millionen in AIRE registrierte Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Conte hob die Bedeutung von Bildungs- und Förderprogrammen hervor, nannte die UNINT als strategischen Partner für Qualifizierungsmaßnahmen und sprach sich für stärkere Kooperationen zwischen Verbänden, Hochschulen und zivilgesellschaftlichen Akteuren aus. ([atuttomondo.unint.eu](https://atuttomondo.unint.eu/2026/09/24/cim-parla-il-presidente-parlamento-valorizzi-gli-italiani-nel-mondo/))
Gesetzgeberische Entscheidungen zu Staatsbürgerschaft und Wahlordnung liegen beim Parlament; ob und in welchem Umfang Vorschläge der Verbände umgesetzt werden, entscheidet der parlamentarische Prozess. Die UNINT-Veröffentlichung vom 24. September 2026 liefert die Basis für die aktuelle Berichterstattung; weitergehende Bewertungen erfordern die Prüfung ministerieller Erlasse, parlamentarischer Dokumente und gegebenenfalls juristischer Entscheidungen. ([atuttomondo.unint.eu](https://atuttomondo.unint.eu/2026/09/24/cim-parla-il-presidente-parlamento-valorizzi-gli-italiani-nel-mondo/))
Die Debatte hat überregionale Bedeutung, weil Änderungen an Regeln zur Staatsbürgerschaft oder an den Circoscrizioni Estero nicht nur individuelle Rechtspositionen, sondern die politische Repräsentation ganzer Gemeinschaften berühren würden. Konkrete parlamentarische Schritte standen zum Zeitpunkt der UNINT-Veröffentlichung noch aus. ([atuttomondo.unint.eu](https://atuttomondo.unint.eu/2026/09/24/cim-parla-il-presidente-parlamento-valorizzi-gli-italiani-nel-mondo/))
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).