In Porto San Giorgio ist am 26. August 2026 ein neues Therapiebad der AST di Fermo in Betrieb gegangen. Die Regione Marche nennt für das Vorhaben eine Investition von rund drei Millionen Euro. Zur Eröffnung erschienen unter anderem Regionalpräsident Francesco Acquaroli sowie Verantwortliche der AST di Fermo und kommunale Vertreter. Die Anlage ist im Distretto sanitario angesiedelt und soll die rehabilitative Versorgung in der Provinz Fermo ausbauen.
Das Therapiebad ergänzt die Angebote der UOC Medicina Fisica e Riabilitazione. Es ist auf Hydrotherapie ausgelegt und richtet sich vorrangig an Patientinnen und Patienten nach orthopädischen Eingriffen, mit neurologischen Einschränkungen, Gangstörungen oder chronischen Schmerzsyndromen. Nach Angaben der Betreiber ermöglicht die Wassertherapie durch Gelenkentlastung und strukturierte Übungsprogramme funktionelle Fortschritte und kann die Rückkehr in den Alltag beschleunigen. Die AST di Fermo will das Bad in bestehende Überweisungs- und Behandlungspfade integrieren, um Zugänglichkeit und Kontinuität der Versorgung zu sichern.
Finanziert wurde das Projekt durch einen Mix aus Mitteln des PNRR und regionalen Zuweisungen. Der Eintrag im Register OpenPNRR führt das Vorhaben im Bereich der rehabilitativen Infrastruktur. Lokale Veröffentlichungen hatten wiederholt über die Größenordnung der Investition berichtet; die nun kommunizierten rund drei Millionen Euro ordnen das Projekt klar in den bereits geplanten Ausbau kommunaler Gesundheitsstrukturen ein.
Offen bleiben operative Details: In den Mitteilungen sind bisher weder Kapazitäten noch tägliche Betriebszeiten oder die konkrete Zahl der Therapieplätze abschließend ausgewiesen. Ebenfalls noch nicht im Detail dargestellt ist die dauerhafte Aufteilung der Betriebskosten zwischen der AST di Fermo und der regionalen Ebene. Laut Regione Marche sollen ergänzende Informationen zur praktischen Inbetriebnahme in den kommenden Wochen nachgereicht werden.
Mit der Eröffnung steht in Porto San Giorgio nun eine zusätzliche, spezialisierte Infrastruktur für wasserbasierte Rehabilitation zur Verfügung. Aus Sicht der Region stärkt sie die wohnortnahe Versorgung in der Provinz Fermo und schafft einen weiteren Baustein zwischen stationärer und ambulanter Therapie. Die Einbettung in den Distretto sanitario und die fachliche Anbindung an die UOC Medicina Fisica e Riabilitazione gelten als zentrale Elemente für die Versorgungsintegration.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).