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Nach Ferragosto-Konzert in Avellino: Präfektur lobt Sicherheitskonzept, Opposition moniert Organisation und Zugang

Das Concertone vom 16. August in Avellino verlief laut Behörden geordnet. Ex-Bürgermeister Gianluca Festa und weitere Oppositionsstimmen kritisieren dennoch Kosten, Sicht- und Hörbedingungen sowie Barrierefreiheit.

In Avellino hält die Auswertung des Ferragosto-Konzerts vom 16. August an: Die Prefettura di Avellino bescheinigt der Veranstaltung auf der Piazza Libertà einen geordneten Ablauf, während Oppositionspolitiker und Anwohner deutliche organisatorische Mängel bemängeln. Die Debatte betrifft vor allem Kosten, Sicht- und Hörbedingungen sowie die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen.

Nach Angaben der Prefettura di Avellino waren für das Concertone abgestimmte Maßnahmen mit Questura und Polizia Municipale umgesetzt worden. Dazu zählten Kontrollen an definierten Zugängen, eine Lenkung der Besucherströme und temporäre Verkehrsumleitungen rund um die Piazza Libertà. Ausfälle oder sicherheitsrelevante Zwischenfälle wurden nicht bekannt. Auch das Comune di Avellino verweist auf die Einhaltung der öffentlichen Sicherheitsauflagen.

Gleichzeitig kritisieren Ex-Bürgermeister Gianluca Festa und weitere Oppositionsvertreter den organisatorischen Zuschnitt. In Stellungnahmen, über die lokale Medien berichten, ist von unzureichender Sicht und Akustik für Teile des Publikums die Rede. Zudem seien Vorkehrungen für mobilitätseingeschränkte Personen nicht ausreichend gewesen. Hinterfragt werden ferner die Vergabe externer Dienstleistungen sowie Kommunikations- und Durchführungskosten.

Luca Cipriano, Kulturreferent des Comune di Avellino, bewertet das Concertone als Beitrag zur Belebung der Innenstadt und verweist auf die komplexen Sicherheitsvorgaben, die den räumlichen Zuschnitt großer Veranstaltungen in der Stadt bestimmen. Zuvor hatte die Stadt ihr Sommerprogramm als „Festival diffuso“ angelegt, um Angebote zeitlich und räumlich zu streuen; der 16. August bildete dabei den publikumsstärksten Termin.

Die Auseinandersetzung ist damit nicht auf den Abend selbst begrenzt, sondern berührt Grundsatzfragen der städtischen Veranstaltungsstrategie: Welche Orte sind für Großereignisse geeignet, wie lassen sich Barrierefreiheit und Sichtachsen sicherstellen, und in welchem Rahmen sollen Dienstleistungsverträge vergeben werden? Aus den vorliegenden amtlichen Mitteilungen und lokalen Presseberichten ergibt sich ein zweigeteiltes Bild: Während die Sicherheitsarchitektur funktionierte, bleibt die Qualität der Zuschauererfahrung umstritten. Entscheidungen über künftige Budgets, Vergabepraxis und die Wahl geeigneter Flächen in Avellino dürften dadurch an Gewicht gewinnen.

Fest steht: Das Concertone hat die Erwartungen an Großevents im Zentrum erneut vermessen. Die Prefettura di Avellino und die Questura betonen die Ordnung des Ablaufs, die Opposition hält mit Kritik an Planung und Ausführung dagegen. Welche Folgerungen das Comune di Avellino daraus zieht, wird sich an den nächsten Programmpunkten und Beschlüssen zeigen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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