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Montenero di Bisaccia: Molise und Abruzzen stimmen gemeinsames Vorgehen nach Brückeneinsturz auf der SS16 ab

Bei einem institutionellen Treffen in Montenero di Bisaccia haben Vertreter von Molise und Abruzzen ihre Forderungen an Rom gebündelt: rasche Hilfen für Betriebe, beschleunigte Planungen und sichere Verkehrsprovisorien nach dem Einsturz der Trigno-Brücke auf…

Vertreter von Regione Molise und Regione Abruzzo haben in Montenero di Bisaccia ihre Positionen zum Umgang mit den Folgen des Brückeneinsturzes über den Fluss Trigno auf der SS16 abgestimmt. Das Treffen diente dazu, gegenüber der Zentralregierung konkrete Forderungen zu bündeln: kurzfristige wirtschaftliche Unterstützungen für betroffene Unternehmen, steuerliche Entlastungen, beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie tragfähige Umleitungen, bis die Küstenverbindung entlang der Adriatica wiederhergestellt ist.

Der aktuelle Anlass ist der institutionelle Runden Tisch vom 13. August in Montenero di Bisaccia (Provinz Campobasso). Hintergrund ist der Einsturz eines Brückenabschnitts der Staatsstraße SS16 am 2. April infolge schweren Unwetters. Seitdem ist die wichtige Nord-Süd-Achse an der Regionalgrenze zwischen Molise und Abruzzen unterbrochen. Der Umleitungsverkehr belastet Gemeinden beiderseits des Trigno, darunter Küstenorte im Raum San Salvo, sowie Betriebe, die auf planbare Anlieferungen angewiesen sind.

Nach Angaben der teilnehmenden kommunalen und regionalen Vertreter zielt das abgestimmte Vorgehen auf zwei Zeithorizonte. Kurzfristig sollen Liquidität und Planungssicherheit für Handel, Tourismus und Logistik gesichert werden – etwa durch temporäre steuerliche Erleichterungen und gezielte Beihilfen. Mittelfristig steht die Projektvorbereitung für provisorische Übergänge und den dauerhaften Wiederaufbau im Vordergrund. Dafür fordern die Regionen priorisierte Haushaltsmittel und klare Fristen von der Zentralregierung.

Die Bedeutung des Abschnitts der Adriatica wurde im Treffen erneut herausgestellt: Er bündelt Pendler-, Güter- und Besucherströme zwischen den beiden Regionen. Die Sperrung hat Lieferketten verlängert, Kosten erhöht und die Erreichbarkeit von Küstenorten eingeschränkt. In den Gremienberichten wird betont, dass Vermessungen, Prüfungen der Uferbereiche und die technische Planung an der Trasse zügig abgeschlossen werden müssen, um Baumaßnahmen verlässlich terminieren zu können.

Offen bleibt, in welchem Zeitrahmen Übergangslösungen bereitstehen und wann die endgültige Brücke errichtet werden kann. Zuständige Behörden verweisen darauf, dass Sicherheits- und Umweltprüfungen vor Baubeginn abgeschlossen sein müssen. Die regionalen Vertreter kündigten an, die Ergebnisse des Treffens in einer gemeinsamen Eingabe nach Rom zu übermitteln und Fortschritte regelmäßig öffentlich zu bilanzieren.

Mit dem institutionalisierten Austausch wollen Regione Molise und Regione Abruzzo vermeiden, dass Einzelinteressen dominieren. Der koordinierte Ansatz soll die Wirkung der Forderungen erhöhen und zugleich Planung und Verkehrssicherheit entlang der SS16 am Trigno stärker verzahnen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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