Aktuell

Marken schicken Feuerwehr nach Apulien wegen neuer Waldbrände

Nach neuen Brandausbrüchen in Apulien unterstützt eine mobile Kolonne der Marken die Vigili del Fuoco vor allem in der Provinz Foggia.

In der Region Apulien sind am 30. August 2026 erneut Wald- und Buschbrände ausgebrochen. Schwerpunkte meldeten die Einsatzleitungen in der Provinz Foggia, insbesondere in bergigen und schwer zugänglichen Zonen der Monti Dauni sowie auf dem Gargano. Bei Alberona flammten nach Angaben aus dem Lagezentrum der Region Apulien bereits bekämpfte Brandherde wieder auf.

Zur Entlastung der lokalen Kräfte entsandten die Kommandos der Marken am 30. August eine mobile Kolonne nach Süden. Nach übereinstimmenden regionalen Berichten stellte das Korps aus Ancona und Macerata zunächst neun Einsatzkräfte sowie geländegängige Fahrzeuge bereit. Die Unterstützung zielt auf die Brandbekämpfung in schwer erreichbaren Bereichen und auf Nachlöscharbeiten, um Glutnester zu sichern. Die Einsätze werden durch die Vigili del Fuoco geführt und mit freiwilligen Einheiten sowie der regionalen Forstverwaltung koordiniert.

Die Protezione Civile der Region Apulien verwies darauf, dass für den Zeitraum vom 15. Juni bis 15. September 2026 formell ein Zustand großer Gefährdung für Waldbrände gilt. Diese Einstufung ermöglicht die enge Einbindung nationaler und regionaler Ressourcen. Für einzelne Brandherde wurde zusätzlich Luftunterstützung angefordert, während am Boden Löschfahrzeuge, AIB-Mannschaften und Forstkräfte parallel arbeiteten.

Die Zuständigkeiten sind klar verteilt: Die operative Brandbekämpfung liegt bei den Vigili del Fuoco und den örtlichen AIB-Einheiten; Entscheidungen über zusätzliche Kräfte, Sperrungen und mögliche Evakuierungen trifft die Protezione Civile in Abstimmung mit den Gemeinden. Die Region Apulien kündigte an, die Lageberichte fortlaufend zu aktualisieren.

Hintergrund der angespannten Situation sind anhaltende Hitze, ausgetrocknete Vegetation und zeitweise auffrischender Wind, die die Ausbreitung von Flammen und das Wiederaufflammen von Glutnestern begünstigen. Die Behörden mahnen zur Vorsicht in Wald- und Buschgebieten und verweisen auf bestehende Verbote offenen Feuers in gefährdeten Zonen. Für die kommenden Tage rechnet die Einsatzleitung mit weiterem Bedarf an Nachsicherung, bis die betroffenen Flächen ausreichend durchnässt und Brandschneisen stabilisiert sind.

Auch nach Eintreffen der Verstärkung aus den Marken bleibt die Lage in Foggia, den Monti Dauni und auf dem Gargano dynamisch. Offizielle Mitteilungen der Protezione Civile und der Feuerwehr gelten als maßgeblich für neue Vorgaben, etwa zu Verkehrslenkung oder Sperrungen. Konkrete Schadenssummen oder Angaben zu Verletzten lagen am Nachmittag nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk