Lombardei

Lombardei startet Antragsphase für „Scuola in Ascolto“: 3,738 Millionen Euro für 2026–2029

Die Regione Lombardia hat das Avviso für „Scuola in Ascolto“ veröffentlicht: Bis 2. Oktober können Schulverbünde Fördermittel zur Ausweitung psychologisch‑pädagogischer Anlaufstellen beantragen.

Die Regione Lombardia hat die Antragsphase für das Programm „Scuola in Ascolto“ eröffnet. Für den Dreijahreszeitraum Triennio 2026–2029 stehen 3.738.000 Euro zur Verfügung. Gefördert wird der Aufbau und die Verstetigung von sportelli di consulenza psico-pedagogica an Schulen und in regionalen Bildungsnetzwerken. Anträge können laut Bekanntmachung vom 27. Juli bis 2. Oktober 2026 eingereicht werden.

Ziel der Maßnahme ist die Stärkung niedrigschwelliger Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler, Familien und Lehrkräfte. Nach Angaben der Regionalverwaltung sollen die Mittel zur Prävention von Schulabbruch beitragen, bei Lern- und Beziehungsproblemen unterstützen und die Zusammenarbeit mit territorialen Diensten verbessern. Antragsberechtigt sind Schulnetzwerke und Einrichtungen der beruflichen Bildung; die Förderung erfolgt projektbezogen. Umfang und Verteilung der Beiträge sind im Avviso geregelt.

Der aktuelle Aufruf wurde Ende Juli veröffentlicht und in regionalen Medien aufgegriffen. TGR Lombardia und News Istruzione berichteten, dass sich die Ausschreibung explizit an Verbünde richtet, damit Beratungsstrukturen vor Ort und übergreifend tragfähig organisiert werden können. Die Region betont, dass bestehende Dienste ausgebaut und Lücken in der Fläche geschlossen werden sollen.

„Scuola in Ascolto“ setzt eine seit 2023 verfolgte Linie der Regione Lombardia fort. Rechtliche Grundlage bildet die Legge regionale n. 19/2007 in der geltenden Fassung, die Unterstützungs- und Präventionsangebote im Bildungsbereich ermöglicht. Der neue Finanzrahmen für das Triennio 2026–2029 schließt an vorherige Programmphasen an und soll die Kontinuität der sportelli di consulenza psico-pedagogica sicherstellen.

Für Schulen und Träger bedeutet der Aufruf, dass sie bis Anfang Oktober tragfähige Konzepte für Beratungs- und Präventionsarbeit im Schulalltag vorlegen müssen. Entscheidend sind dabei Koordination im Verbund, fachliche Qualifikation des Personals und die Einbindung externer Dienste. Konkrete Auswahlkriterien, beihilferechtliche Vorgaben und Nachweispflichten sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Die operativen Dokumente sind im regionalen Verwaltungsportal zugänglich; ergänzende Gesetzes- und Hintergrundinformationen stellt der Consiglio regionale bereit. Prognosen zur Wirksamkeit sind naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet. Die Region rechnet jedoch damit, dass eine verbesserte Erreichbarkeit und Kontinuität der Angebote die Inanspruchnahme erhöht und so präventiv wirkt. Aussagen über messbare Effekte bleiben abzuwarten und hängen von Umsetzung, Personalverfügbarkeit und regionaler Koordination ab.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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