Ligurien

Laura Parodi Trio am 29. August in Murialdo – „Amou pecceninettu“ erkundet ligurische Liedtraditionen

Im Oratorio di Sant’Agostino in Murialdo präsentiert das Laura Parodi Trio am 29. August 2026 das Programm „Amou pecceninettu“. Die Aufführung gehört zur Reihe „Musica nei Castelli di Liguria“ und ist für 17.30 Uhr…

Das Laura Parodi Trio ist für Samstag, den 29. August 2026, im Oratorio di Sant’Agostino in Murialdo (Provinz Savona) mit dem Programm „Amou pecceninettu“ angekündigt. Der Auftritt beginnt laut Veranstalter um 17.30 Uhr und findet im Rahmen der Konzertreihe „Musica nei Castelli di Liguria“ statt. Die Organisation der Reihe liegt bei der Associazione Culturale Corelli, die in Ligurien seit Jahren Sommerkonzerte an historischen Spielorten koordiniert.

Inhaltlich widmet sich das Trio um die Sängerin Laura Parodi der vokalen Überlieferung Liguriens. „Amou pecceninettu“ greift dabei auf Lieder und Erzählformen zurück, die in Dörfern des Hinterlandes und an der Küste tradiert wurden. Das Repertoire verbindet bekanntere Stücke mit selten aufgeführten Balladen und Wiegenliedern; im Fokus stehen Klang, Sprache und Erzählgestus des ligurischen Raums, einschließlich genuesischer Dialektvarianten. Mit dem Untertitel „Liguria: cantar le nostre tradizioni“ positioniert sich das Programm explizit als Erkundung regionaler Liedkultur.

„Musica nei Castelli di Liguria“ bringt Konzerte in Kirchen, Burgen und auf Plätze, die für die Bau- und Sozialgeschichte der Region stehen. Die Station in Murialdo fügt sich in dieses wandernde Format ein, das Kuratoren und Ensembles an Orte abseits der großen Säle führt. Die Associazione Culturale Corelli nennt als Ziel, musikalisches Erbe zugänglich zu machen und lokale Räume kulturell zu beleben; Angaben zu Mitveranstaltern und Unterstützern werden je nach Spielort gesondert geführt. Die Fondazione De Mari listet die Reihe regelmäßig in ihren Veranstaltungsübersichten und verweist auf die Verankerung im ligurischen Kulturkalender.

Für Murialdo und das angrenzende Val Bormida ist die Nutzung des Oratorio di Sant’Agostino Teil einer breiteren Praxis, kleinere sakrale Räume für Konzerte und mündliche Überlieferungen zu öffnen. Solche Formate stärken Sichtbarkeit und Kontinuität regionaler Traditionen, ohne den Charakter von Folklore-Musealisierung anzunehmen. Über die künstlerische Besetzung hinausgehende Details – etwa zu Dauer, Tickets oder weiteren Tourdaten – waren in den Ankündigungen nicht ausgewiesen; die genannten Eckdaten zu Ort, Datum und Beginn beruhen auf Angaben der Veranstalter.

Das Konzert ist demnach ein klar umrissener Beitrag zur Pflege der ligurischen Liedtradition innerhalb einer etablierten Sommerreihe. Für das Publikum in Ligurien bietet es Gelegenheit, historische Repertoires in einem authentischen akustischen Umfeld zu erleben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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