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Genua: Scheiben eingeschlagen an Corso Italia – mehrere Lokale beschädigt

In der Nacht auf den 1. September sind an der Strandpromenade Corso Italia in Genua Schaufenster mehrerer Lokale eingeschlagen worden. Betroffen sind unter anderem das Café Al Baretto und eine nahe Gelateria. Die Polizei…

In Genua sind in der Nacht auf den 1. September an der Strandpromenade Corso Italia mehrere Lokale beschädigt worden. Unbekannte warfen schwere Gussdeckel gegen Glasfronten und verschafften sich so Zugang. Betroffen waren nach übereinstimmenden Medienberichten mindestens drei Betriebe, darunter das Café Al Baretto und eine benachbarte Gelateria. Während der materielle Schaden erheblich ausfiel, blieb die Beute nach ersten Angaben gering.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf und sichtete Videoaufzeichnungen aus der Umgebung. Über Festnahmen oder konkrete Tatverdächtige lagen am Vormittag keine offiziellen Angaben vor. Die Questura di Genova und die Polizia locale verwiesen auf laufende Maßnahmen und ergänzten, weitere Kontrollen entlang der Küstenpromenade seien bereits verstärkt worden.

Aus dem Municipio Medio Levante kamen Forderungen nach sichtbarer Präsenz der Sicherheitskräfte. Deren Spitze sprach von der Notwendigkeit kurzfristiger zusätzlicher Streifen, um Anwohnende und Gewerbetreibende besser zu schützen, und dankte zugleich den bereits eingesetzten Kräften. Die Präfektur hat in den vergangenen Wochen zusammen mit Stadtverwaltung und Polizei vermehrte Aktionen an bekannten nächtlichen Treffpunkten angekündigt; deren Schwerpunkt liegt auf Prävention, Kontrollen und schneller Intervention bei Sachbeschädigungen und Einbrüchen.

Die Vorfälle fügen sich in eine Serie von sogenannten spaccate ein, die Genua seit Monaten beschäftigen. Das Muster ist ähnlich: Mit schweren Gegenständen werden Scheiben und Türen eingeschlagen, um in Kassenbereiche zu gelangen. Die unmittelbaren Folgen treffen vor allem kleine Betriebe in der Hochsaison: Neben Reparaturen und Ausfallzeiten kommen häufig erhöhte Versicherungsprämien hinzu, während der erlangte Bargeldbetrag meist gering bleibt.

Politisch befeuert die Tatserie die Debatte über Personalstärken und Zuständigkeiten von Polizei und Polizia locale sowie über bauliche und organisatorische Prävention, etwa zusätzliche Beleuchtung, temporäre Poller oder nächtliche Zufahrtsbeschränkungen an exponierten Abschnitten der Corso Italia. Ob die nun gemeldeten Fälle zu nachhaltig veränderten Sicherheitskonzepten führen, hängt von den Ergebnissen der Ermittlungen und der Abstimmung zwischen Stadt, Questura di Genova und Präfektur ab.

Am Montagvormittag hielten die Einsatzkräfte an der Corso Italia Spurensicherung und Befragungen in der Nachbarschaft ab. Die betroffenen Lokale begannen mit provisorischen Absicherungen der beschädigten Fronten, um den Betrieb rasch wiederaufzunehmen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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