Triest, Friuli Venezia Giulia, 31. August 2026 – Die Regionalrätin für Finanzen, Barbara Zilli, hat den Beginn der dritten Runde des Schulwettbewerbs Students4Cooperation für den 9. September 2026 angekündigt. In der Mitteilung, auf die sich ANSA bezieht, bezeichnete sie junge Menschen als zentrale Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Slowenien.
Der Wettbewerb richtet sich an Schulklassen aus dem Grenzraum und führt sie in zwei Phasen an die Entwicklung konkreter Projektideen heran. In der ersten Phase erarbeiten die Klassen Vorschläge für Vorhaben zur grenzüberschreitenden Kooperation; ausgewählte Teams werden in eine zweite Runde mit vertiefter Ausarbeitung und Präsentation eingeladen. Ziel ist es, frühe Erfahrungen in Projektplanung, Mobilität und Netzwerkarbeit zu ermöglichen und die Chancen auf Bildung und Beschäftigung in der Region zu verbessern.
Students4Cooperation ist Teil des Programms Interreg VI-A Italia–Slovenia 2021–2027. Das Programm fördert gemeinsame Projekte in Feldern wie Bildung, Arbeitsmarktintegration, Innovation und Umweltschutz und wird von zuständigen regionalen Stellen beider Länder getragen. Nach Angaben der Regionalverwaltung soll die diesjährige Runde insbesondere in Städten wie Gorizia und Nova Gorica praktische Lern- und Austauschformate bieten, um langfristig Netzwerke und Arbeitsmärkte beiderseits der Grenze zu stärken.
Zillis Aussagen markieren den aktuellen Anlass; frühere Auflagen des Wettbewerbs bilden den Hintergrund. Die Regionalrätin betonte, die Jugend solle nicht nur teilnehmen, sondern Ergebnisse mit konkretem Nutzen für den gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum vorlegen. In der Bewertung werde neben fachlicher Qualität auch auf Umsetzbarkeit und grenzüberschreitenden Mehrwert geachtet. Angaben zu Teilnahmevoraussetzungen, Fristen und Jurymodus sind in den offiziellen Unterlagen des Interreg-Programms ausgewiesen.
Der Terminplan nennt zwei Eckdaten: die Bekanntgabe am 31. August 2026 und den Start der dritten Auflage am 9. September 2026. Damit ist der Wettbewerbsbeginn nach Veröffentlichung datiert. Die Verantwortung für Organisation und Kommunikation liegt bei den regionalen Programmpartnern in Friuli Venezia Giulia und in Slowenien. Die Rolle der Schulen im Grenzgebiet bleibt zentral: Sie fungieren als Multiplikatoren, indem sie Projektideen in den lokalen Raum tragen und Partnerinstitutionen einbinden.
Mit der erneuten Durchführung verknüpft die Regionalregierung die Erwartung, dass die Erfahrungen aus früheren Runden messbar in neue Kooperationen einfließen. Zugleich wird die Verbindung zwischen Bildungsangeboten und regionalen Entwicklungszielen in Friuli Venezia Giulia und Slowenien sichtbarer gemacht.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).