Abruzzen

Fossacesia verlangt Eilprüfung der Straßenbäume am Viale San Giovanni in Venere

Nach Hinweisen auf einen starken Schildlausbefall hat Fossacesia die Provinz Chieti um eine umgehende agronomische Kontrolle der Baumreihe an der Zufahrt zur Abbazia San Giovanni in Venere gebeten.

Fossacesia (Abruzzen), 27. August 2026 – Die Gemeinde Fossacesia hat die Provinz Chieti aufgefordert, den Gesundheitszustand der Bäume am Viale San Giovanni in Venere kurzfristig fachlich zu prüfen. Auslöser sind wiederholte Hinweise auf einen massiven Befall mit Schildläusen (cocciniglia), der nach Angaben aus dem Rathaus und lokaler Medien die Stabilität einzelner Pinien beeinträchtigen und die Verkehrssicherheit entlang der Zufahrtsachse zur Abbazia San Giovanni in Venere gefährden könnte.

Der Viale San Giovanni in Venere ist Teil der Provinzstraßen-Infrastruktur, weshalb die Zuständigkeit für die Baumreihe bei der Provinz Chieti liegt. Die Gemeindeverwaltung ersuchte in einem Schreiben eine agronomische Begutachtung und – sofern notwendig – rasche Schutzmaßnahmen bis hin zu punktuellen Fällungen. Eine terminliche Zusage der Provinz für den Ortstermin lag der Gemeinde nach Redaktionsangaben zunächst nicht vor.

Nach übereinstimmenden lokalen Berichten wird der Schaden häufig mit der Cocciniglia tartaruga (Toumeyella parvicornis) in Verbindung gebracht, einer ausländischen Schildlausart, die mediterrane Pinien beständig schwächt und bei starkem Befall Kronen ausdünnen kann. In Italien unterliegt die Bekämpfung von Schadorganismen an Straßenbäumen fachlichen Vorgaben; typischerweise sind koordinierte, von Agronomen geleitete Eingriffe erforderlich. Über die Art und den Umfang möglicher Maßnahmen am Viale kann jedoch erst nach der Begutachtung entschieden werden.

Kommunalpolitisch kreuzt sich das Thema mit bereits geplanten Arbeiten: Für September hat Fossacesia Baumaßnahmen am südlichen Bürgersteig des Viale angekündigt. Die Gemeinde betonte, dass diese Eingriffe im Straßenraum die Verantwortung der Provinz für die Baumreihe nicht berühren. Mögliche Folgen eines bestätigten Befalls reichen von temporären Verkehrsbeschränkungen bis zu Eingriffen im historischen Umfeld der Abbazia San Giovanni in Venere, einem touristischen Anziehungspunkt der Küstenstadt.

Lokale Medien wie Il Faro 24, Abruzzo Cityrumors und Videocittà berichten seit dem Frühjahr über wiederkehrende Kontrollen und Sondierungen rund um die Abtei und ihre Zufahrt. Bestätigte neue Maßnahmen der Provinz Chieti stehen noch aus. Die Gemeinde kündigte an, Ergebnisse der beantragten Prüfung zeitnah öffentlich zu machen und sie mit den laufenden Infrastrukturprojekten am Viale San Giovanni in Venere abzustimmen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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