Politik

Di Battista in Kuba nicht transportfähig – Italien wartet auf Ärzteentscheid

Nach einer plötzlichen schweren Erkrankung in Kuba ist Alessandro Di Battista laut Behörden am 30. August vorerst nicht für einen Rückflug nach Italien geeignet. Außenminister Antonio Tajani verweist auf die Entscheidung der behandelnden Ärzte.

Alessandro Di Battista, früherer Abgeordneter des Movimento 5 Stelle, kann nach einer akuten Erkrankung in Kuba vorerst nicht nach Italien ausgeflogen werden. Am 30. August erklärten italienische Regierungsstellen und Medien unter Berufung auf die Ärzte, ein Rücktransport sei derzeit medizinisch nicht vertretbar. Außenminister Antonio Tajani sagte, das Außenministerium und die Botschaft in Havanna stünden in ständigem Kontakt mit den kubanischen Behörden; ein Sanitätsflug werde nur starten, wenn die behandelnden Ärzte Transportfähigkeit bestätigen.

Nach übereinstimmenden Berichten wurde Di Battista am 28. August in Santa Clara in ein Krankenhaus eingeliefert und tags darauf in eine Klinik in Havanna verlegt. Die Agenzia ANSA dokumentierte die Abfolge der Maßnahmen sowie die Abstimmung mit der italienischen Botschaft. Auch Corriere della Sera, La Repubblica, Rai News und Sky TG24 meldeten am 29. und 30. August den Verlegungsentscheid und die Einschätzung, dass aktuell ein Verbleib in der kubanischen Klinik angezeigt sei.

Di Battista selbst meldete sich in sozialen Medien zu Wort. La Repubblica zitierte ihn mit den Worten in italienischer Sprache: „Ce la metterò tutta“. Weitere medizinische Details wurden nicht offiziell bestätigt. Nach Angaben von ANSA ist der Patient ansprechbar und beantwortet Fragen der Ärzte; über die Ursache der plötzlichen Erkrankung machten die Krankenhäuser keine verifizierten Angaben.

Die italienische Regierung hat nach Darstellung aus Regierungskreisen Vorkehrungen für einen möglichen Sanitätstransport getroffen, verweist jedoch auf die Priorität der klinischen Stabilisierung vor einer Langstreckenverlegung. Diese Linie entspricht der gängigen Praxis bei ernsten Notfällen im Ausland: Die Entscheidung darüber, ob und wann ein Transfer erfolgt, liegt bei den behandelnden Ärzten, unterstützt von der Botschaft und dem Außenministerium.

Di Battista war von 2013 bis 2018 Mitglied der Abgeordnetenkammer und ist seither publizistisch tätig. Zuletzt hielt er sich in Kuba auf, um Recherchen und Reportagen zu realisieren. Prognosen zu Genesung, weiterem Behandlungsverlauf oder einem Zeitpunkt für einen Rückflug lagen am 30. August nicht vor. Medienberichte und Aussagen aus dem Außenministerium betonen übereinstimmend, dass Italien bereitsteht, sobald die medizinischen Kriterien erfüllt sind; bis dahin bleibt die Versorgung in Havanna ausschlaggebend.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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