Politik

Abruzzo: Delegation der „Borghi più belli d’Italia“ startet Verfahren für ein Regionalgesetz

Bei einer Versammlung in Pietracamela Anfang August 2026 hat die Regionaldelegation Abruzzo–Molise den Start eines Prozesses zur Ausarbeitung eines Regionalgesetzes für die „Borghi più belli d’Italia“ in Abruzzo beschlossen. Ein formeller Gesetzentwurf liegt noch…

Kurzmeldung

Die Regionaldelegation AbruzzoMolise des Netzwerkes „I Borghi più belli d’Italia“ hat bei einer Versammlung in Pietracamela am 3. August 2026 den formellen Beginn der Arbeiten zur Erarbeitung einer regionalen Gesetzesvorlage für Abruzzo beschlossen. Das bestätigten lokale und regionale Berichte (ACRA/Emiciclo News, Notizie d’Abruzzo) sowie Pressemitteilungen der Delegation. Ziel ist es, einen verbindlichen Rechtsrahmen zu schaffen, der Schutz, nachhaltige Entwicklung und koordinierte Fördermaßnahmen für die aktuell in Abruzzo gelisteten Orte ermöglicht. Abruzzo zählt nach Verbandsangaben derzeit 27 zertifizierte Gemeinden.

Antonio Di Marco, Präsident der regionalen Delegation und Bürgermeister von Abbateggio, wurde in mehreren Berichten mit der Beschreibung der Kernziele zitiert: Anerkennung kommunaler Schutzpflichten, Instrumente für projektbezogene Förderung und klarere Leitplanken für das lokale Tourismusmanagement. Die Delegation beauftragte ihre interne Arbeitsgruppe, einen Entwurf und einen Zeitplan mit den beteiligten Kommunen abzustimmen; ein offizieller Gesetzentwurf der Regionalverwaltung wurde bislang nicht eingereicht.

Die Beratungen wurden bewusst mit Aktivitäten an der Costa dei Trabocchi verknüpft, um die Verflechtung von Küstenangeboten und Binnenorten sichtbar zu machen. Konkrete Finanzierungsvolumina, Detailnormen und die rechtliche Einordnung gegenüber bestehenden regionalen Instrumenten sind bislang offen und müssen in weiteren Arbeitsschritten geklärt werden.

Verfahrenstechnisch würde ein vorgelegter Gesetzentwurf regulär Beschlüsse und Beratungen im Regionalrat von Abruzzo sowie Anhörungen betroffener Gemeinden durchlaufen. Sollten die Beratungen zu einer verabschiedeten Norm führen, könnten die Mitgliedsgemeinden verbindliche Kriterien für Erhaltungsziele, integrierte Förderlinien und Planungsfristen erhalten – mit Folgen für Förderprioritäten und den strategischen Abgleich zwischen Saisonspitzen an Küste und Binnenland.

Redaktionelle Korrektur: In einer vorherigen Fassung wurde der Beschlusszeitpunkt unpräzise dargestellt; die sichere Datierung der Versammlung auf den 3. August 2026 wurde hier überprüft und korrigiert.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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