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World Restart a Heart Day: Italienische Expertin fordert mehr Reanimationsunterricht

Beim Health and Safety Day in Mailand hat Simona Cavioni vom Italian Resuscitation Council umfassende Schulungen zur kardiopulmonalen Reanimation für Schulen, Betriebe und Öffentlichkeit gefordert.

Beim Health and Safety Day in der Fondazione Triulza im Milano Innovation District in Mailand hat Simona Cavioni vom Italian Resuscitation Council am 16. Oktober 2026 mehr und besser vernetzte Angebote zur kardiopulmonalen Reanimation in Italien gefordert. Der Termin fiel auf den World Restart a Heart Day, an dem im ganzen Land öffentliche Trainings und Demonstrationen stattfanden.

Die Veranstaltung, an der unter anderem Bayer und das Centro Diagnostico Italiano beteiligt waren, verband Informationen mit Übungen für Laien. Besucherinnen und Besucher konnten Herzdruckmassage trainieren und den Einsatz automatischer externer Defibrillatoren erproben. Cavioni betonte, dass frühes, korrektes Eingreifen durch geschulte Ersthelfende die Überlebenschancen bei außerklinischem Herzstillstand deutlich erhöht. Sie verwies auf Erhebungen, denen zufolge die Hemmschwelle im Notfall hoch ist und praktische Fertigkeiten häufig fehlen.

Konkret warb Cavioni für dauerhaft angelegte, standardisierte Schulungen an Schulen, in Unternehmen und Vereinen. Dazu zählten die Qualifizierung von Lehrkräften, regelmäßige Übungseinheiten sowie die bessere Vernetzung lokaler Akteure, um Defibrillatoren in öffentlichen Räumen leichter auffindbar und nutzbar zu machen. Nationale Finanzierungszusagen oder ein verbindlicher Zeitplan wurden vor Ort nicht präsentiert; die Forderungen zielten auf den Ausbau bestehender Angebote und Kooperationen.

Der Italian Resuscitation Council koordiniert in Italien seit den 1990er-Jahren Leitlinien, Fortbildungen und Öffentlichkeitsarbeit zur Wiederbelebung. Der Aktionstag in Mailand reiht sich in zahlreiche Initiativen ein, mit denen Fachgesellschaften, Kliniken und Hilfsorganisationen die Bevölkerung für Herz-Kreislauf-Notfälle sensibilisieren. Aus den vorliegenden Berichten geht hervor, dass an diesem Wochenende in mehreren Regionen zusätzliche Trainingstermine angeboten wurden.

Unabhängig von politischen Entscheidungen über Lehrpläne und Mittel bleibt die Kernbotschaft des Tages klar: Je schneller und sicherer Laien im Notfall handeln, desto höher ist die Überlebenswahrscheinlichkeit. Fachleute empfehlen, bereits in der Sekundarstufe verpflichtend Grundkenntnisse in Erster Hilfe und kardiopulmonaler Reanimation zu vermitteln und diese regelmäßig aufzufrischen. Über konkrete Schritte auf nationaler Ebene wurde am 16. Oktober nicht entschieden; weitere Debatten über Zuständigkeiten und Finanzierung sind zu erwarten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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