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Schulstart in ganz Italien: 8 Millionen Schülerinnen und Schüler zurück im Unterricht

Italiens neues Schuljahr hat landesweit begonnen. Nach dem Auftakt in Bozen am 7. September sind bis 17. September alle Regionen in das Jahr 2026/2027 gestartet. Das Ministerium spricht von rund 8 Millionen Schülerinnen und…

Italien ist ins Schuljahr 2026/2027 gestartet. Nach dem frühesten Auftakt in der autonomen Provinz Bozen am 7. September folgten die übrigen Regionen gestaffelt bis einschließlich 17. September 2026. Die gestaffelten Termine ergeben sich aus der regionalen Zuständigkeit für den Schulkalender. Landesweit sprechen sowohl ANSA als auch RaiNews von rund 8 Millionen Schülerinnen und Schülern, die nun wieder im Unterricht sind.

Das Ministerium für Bildung und Merit bezifferte zum Stichtag 31. August 2026 die Personaldecke zu Schuljahresbeginn: 37.430 Lehrkräfte wurden unbefristet eingestellt. Zusätzlich wurden rund 118.000 befristete Vertretungen vergeben, um Lücken im Kollegium zu schließen. Bildungsminister Giuseppe Valditara richtete sich in einer schriftlichen Botschaft an Schulen und Familien und hob Respekt und schulische Verpflichtung als Leitmotive des Jahresbeginns hervor. Gewerkschaften verweisen hingegen auf den weiterhin hohen Anteil befristeter Verträge und fordern verlässlichere Karrierewege.

Themen zum Start bleiben die Hitzebelastung in Klassenräumen, insbesondere in Mittel- und Süditalien, sowie steigende Kosten für Lehrmittel. Mehrere Regionen und Gemeinden setzen auf flexible Tagesplanung, zusätzliche Ventilation oder zeitweilig verkürzte Unterrichtszeiten; zugleich verweisen Schulträger auf Investitionen in Gebäudesanierung, die jedoch vielerorts noch nicht abgeschlossen sind. Familienverbände berichten über höhere Ausgaben für Bücher, digitale Geräte und Schulwege, was die soziale Diskussion über gezielte Entlastungen erneut belebt.

In Bozen (Südtirol) kehrten laut Provinzverwaltung mehr als 85.000 Kinder und Jugendliche an die Schulen zurück. Dort markierte die „prima campanella“ traditionell den landesweit frühesten Start. In großen Regionen wie Latium oder Kampanien setzten die Schulen wenige Tage später ein; damit schloss die landesweite Öffnungswelle bis zum 17. September ab. Die regionalen Unterschiede betreffen auch Ferientage und Prüfungstermine, während zentrale Vorgaben – etwa zu Prüfungsformaten und Lehrplänen – weiterhin in Rom festgelegt werden.

Zahlen und Termine sind durch Mitteilungen der Provinz Bozen, Angaben des Ministeriums für Bildung und Merit sowie durch übereinstimmende Berichte führender italienischer Medien dokumentiert. Während die Personalmaßnahmen den Betrieb zum Start absichern sollen, bleibt die strukturelle Entlastung des Systems – von der Raumkühlung bis zur Entfristung – eine politische Daueraufgabe. Über die nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die zusätzlichen Verträge ausreichen, um Krankheitsausfälle und fachspezifische Engpässe aufzufangen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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