Umwelt

Rom richtet Festival dell’Acqua vom 28. bis 30. September 2026 aus

Die Veranstalter haben Ort, Datum und Schwerpunkte des Festival dell’Acqua 2026 bestätigt; parallel ist das Forum Euromediterraneo dell’Acqua in Rom geplant.

Rom wird vom 28. bis 30. September 2026 Gastgeber der neunten Ausgabe des Festival dell’Acqua. Die Veranstalter bestätigten Termine, Programmrahmen und den Hauptort: zentrale Veranstaltungen sind im Centro Congressi La Nuvola im Stadtteil EUR geplant. Damit bündelt die Hauptstadt mehrere national bedeutsame Termine zur Wasserpolitik und -wirtschaft in einer Woche.

Zusätzlich ist für den 29. September bis 2. Oktober 2026 das Forum Euromediterraneo dell’Acqua in Rom angekündigt. Die zeitliche und organisatorische Verknüpfung soll nationale und internationale Perspektiven auf Wasserressourcen, Klimaresilienz und Infrastrukturen enger zusammenführen. Eine gemeinsame Programmarchitektur ist vorgesehen, ohne dass vorab Beschlüsse oder Finanzzusagen angekündigt wurden.

Inhaltlich stellen die Veranstalter Klimaanpassung, die Qualität und Kreislaufführung der Ressource Wasser sowie Investitionen und Regulierung im Wassersektor in den Mittelpunkt. Fachpanels und Ausstellungsflächen sind insbesondere auf Technologien des Servizio Idrico Integrato ausgerichtet, also auf integrierte Lösungen für Trinkwasser, Abwasser und Wiederverwendung. Zudem sollen Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele zu sogenannten neuartigen Schadstoffen diskutiert werden, die in der europäischen Umwelt- und Gesundheitsdebatte an Gewicht gewinnen.

Für Italien besitzt das Festival über eine reine Fachkonferenz hinaus Relevanz. Es dient als Forum, in dem nationale Behörden, Betreiber und Verbände der Wasserwirtschaft, Forschungseinrichtungen und internationale Partner Arbeitsstände abgleichen, Technologiepfade bewerten und Kooperationsprojekte anbahnen. Vor dem Hintergrund wiederkehrender Dürreperioden, punktueller Überlastungen in der Abwasserbehandlung und eines hohen Investitionsbedarfs in Netze und Speicher gilt die Bündelung der Formate als Gelegenheit, Prioritäten und Zeitpläne zwischen staatlichen Programmen und europäischen Initiativen zur Wassersicherheit zu koordinieren.

Zugeschriebene Erwartungen betreffen vor allem den Austausch zu Regulierungsfragen, zur Finanzierung langfristiger Vorhaben und zur Einbindung digitaler Steuerungssysteme in Betrieb und Aufsicht. Konkrete politische Entscheidungen, etwa zur Mittelverteilung oder zu neuen Grenzwerten, obliegen weiter den zuständigen Ministerien und Aufsichtsbehörden und werden, sofern sie auf dem Festival vorbereitet werden, gesondert bekanntgegeben. Der Mehrwert der Veranstaltung liegt nach Angaben der Organisatoren in der Zusammenführung von Fachwissen, Stakeholdern und Daten, die die Agenda der Wasserpolitik in den Folgemonaten prägen können.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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