In L’Aquila hat am 28. September 2026 die 78. Ausgabe des Prix Italia begonnen. Die von RAI ausgerichtete internationale Werkschau für Radio, Fernsehen, Podcast und digitale Produktionen läuft bis zum 2. Oktober. Die Comunità Radiotelevisiva Italofona ist mit zwei öffentlichen Podiumsdiskussionen im offiziellen Programm vertreten und hält am 29. September ihre Assemblea Generale zur Neuwahl des Direktoriums ab. Das geht aus Mitteilungen der RAI und der Comunità Radiotelevisiva Italofona hervor.
Die Gastgeberrolle teilt L’Aquila, 2026 als Capitale italiana della Cultura 2026 ausgezeichnet, mit dem Comune dell’Aquila und der Regione Abruzzo. Für die Stadt fungiert der Prix Italia als Schaufenster innerhalb des Kulturhauptstadt-Jahres; die organisatorische Zuständigkeit liegt bei der RAI, die Programm, Wettbewerbe und Fachformate koordiniert. Laut RAI flankieren die inhaltlichen Foren die Wettbewerbsteile, in denen internationale Beiträge präsentiert und bewertet werden; eine eigene Jury vergibt etwa den „Premio dei Premi“.
Die Comunità Radiotelevisiva Italofona setzt thematische Schwerpunkte zur italienischen Sprache und zur internationalen Zusammenarbeit öffentlich-rechtlicher Sender. Eine Podiumsrunde widmet sich dem Thema „La lingua italiana“ in Verbindung mit der Settimana della Lingua Italiana nel Mondo; Beiträge kommen unter anderem von Mitgliedern aus Argentinien, der Schweiz und Rumänien sowie aus RAI-Bereichen. Konkret ist für den 29. September vormittags eine erste Tavola rotonda in der Sala Conferenze der Fondazione Carispaq angekündigt. Zeitpunkt, Orte und Programmpunkte sind von der Comunità Radiotelevisiva Italofona veröffentlicht und durch die RAI ergänzend kommuniziert worden.
Am selben Tag tagt die Assemblea Generale der Gemeinschaft; deren Ergebnis legt die Zusammensetzung des neuen Comitato Direttivo fest. Das Votum bestimmt damit die Gremienarbeit und Prioritäten der Gemeinschaft bis zur nächsten Wahlperiode. Die Verbindung von Programmarbeit und institutionellen Weichenstellungen unterstreicht die Doppelrolle des Auftritts beim Prix Italia: Sichtbarkeit im internationalen Rahmen und interne Mandatserneuerung. Im Vorfeld hatte die RAI zentrale Programminformationen und Finalistenlisten zur 78. Ausgabe publik gemacht; Aussagen zu Zusammensetzung und Ergebnissen der Wahlen bleiben bis zum Abschluss der Assemblea Generale vorbehalten.
Tatsachenangaben zu Terminen, Orten und Inhalten beruhen auf den aktuellen Presseinformationen der RAI sowie den Veröffentlichungen der Comunità Radiotelevisiva Italofona.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).