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Prix Italia 2026 in L’Aquila eröffnet: Sinfonica Abruzzese setzt Eröffnungsakzent

Die 78. Ausgabe des Prix Italia wurde am 28. September 2026 in L’Aquila eröffnet. Die Istituzione Sinfonica Abruzzese gestaltete die Eröffnungsperformance und setzte das Motto „Play Human“ akustisch in Szene.

Kurzmeldung

Am 28. September 2026 wurde in L’Aquila die 78. Ausgabe des Prix Italia eröffnet, des internationalen Wettbewerbs der RAI für Radio, Fernsehen, Podcasts und digitale Formate. Die Veranstaltung findet bis zum 2. Oktober 2026 statt und steht unter dem Leitmotiv „Play Human“, das die Rolle des Menschen in Zeiten technischer Beschleunigung in den Mittelpunkt rückt.

Die Eröffnungszeremonie prägte die Istituzione Sinfonica Abruzzese: Unter musikalischer Leitung präsentierte das Orchester eine eigens konzipierte Performance, in der Alltagsklänge, Telefon- und Benachrichtigungssignale in ein kollektives Klangbild überführt wurden. Organisatoren und Verantwortliche erklärten, die Aktion solle den gestalterischen Spielraum zwischen Technik und menschlicher Erfahrung thematisieren.

Vertreterinnen und Vertreter der RAI und lokale Institutionen hoben bei der Eröffnung die kulturpolitische Bedeutung des Prix Italia für L’Aquila hervor. Als italienische Kulturhauptstadt 2026 nutze die Stadt das Festival, um ihre seit Jahren wachsende Kulturlandschaft – mit restaurierten Spielstätten und aktiver freier Szene – international sichtbar zu machen. RAI-Manager betonten, der Wettbewerb zeige, wie Public-Service-Medien technologischen Fortschritt mit gesellschaftlicher Relevanz verbinden können.

Das Programm umfasst Wettbewerbsbeiträge aus zahlreichen Ländern sowie Diskussionspanels zu Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz in Redaktion und Produktion, neue Erzählformen im Podcast und digitale Zugänge zu Kulturangeboten. Aufführungen und Installationen verteilen sich auf zentrale Veranstaltungsorte in der Stadt, darunter das Auditorium del Parco und das Teatro San Filippo.

Organisatoren hatten vorab 27 Finalistinnen und Finalisten bekanntgegeben; die Preisvergabe ist für den Abschlussabend in L’Aquila vorgesehen. Der Prix Italia, 1948 gegründet, gilt als eine der ältesten internationalen Plattformen für öffentlich finanzierte Medienproduktionen. Die diesjährige Ausgabe verbindet diese Tradition mit einem klaren Gegenwartsbezug: Technik als Mittel, Menschsein als Maßstab.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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