Kultur

Perfume Passage Foundation eröffnet Museum zur Geschichte der Parfümerie in Mailand

Die Perfume Passage Foundation hat am 3. Oktober 2026 in Mailand einen dauerhaften Ausstellungsort zur Geschichte der italienischen Parfümerie eröffnet. Sammlung, Forschung und Vermittlung sind als langfristige Ziele benannt.

Kurzmeldung

Mailand, 3. Oktober 2026 – In Mailand ist die Perfume Passage Foundation am 3. Oktober 2026 mit einem neuen, dauerhaft geplanten Ausstellungsort gestartet, der die Geschichte der Parfümerie in Italien dokumentieren soll. Lokale Medien berichteten über die Eröffnung; zentrale Angaben stammen von der Stiftung selbst. Das Haus präsentiert nach Mitteilung der Betreiber tausende Objekte – Glasflakons, Verpackungen, Werbeephemera und Archivstücke –, die thematisch geordnet die Entwicklung der Duftkultur vom 19. Jahrhundert bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nachvollziehbar machen sollen.

Initiatoren sind nach den Berichten Jeffrey Sanfilippo und Rusty Sanfilippo (Stifter aus den USA) sowie der Mailänder Fotograf und Sammler Guido Taroni. Die Präsentation ist als immersive Besucherführung angelegt und kombiniert Ausstellungsvitrinen mit Vortragsräumen und Filmprogramm. Den Betreibern zufolge verfolgt das Projekt zugleich wissenschaftliche Ziele: Sammlungspflege, Inventarisierung und die Öffnung der Bestände für Forschung und Lehre werden als Schwerpunkte genannt.

Die stoffliche Bandbreite der gezeigten Objekte will zugleich Design-, Mode- und Industriegeschichte verknüpfen. In Ankündigungen wird die historische Rolle einzelner Hersteller thematisiert; exemplarisch genannt ist die Firma Carlo Erba im Kontext früher pharmazeutischer und parfümtechnischer Produktion in Norditalien. Konkrete Aussagen zur Provenienzprüfung einzelner Objekte, zu dauerhaften Kooperationen mit italienischen Hochschulen oder Museen sowie zur langfristigen Finanzierungsstruktur fehlen in den verfügbaren Mitteilungen und bleiben offen.

Für Mailand, das international als Standort für Mode und Design gilt, erweitert die neue Institution das kulturelle Angebot in einem spezialisierten Bereich. Ob die Stiftung ihr Anspruchsniveau – transparente Sammlungspraxis, geprüfte Provenienzen und wissenschaftliche Kooperationen – dauerhaft erreicht, hängt von den in den kommenden Monaten kommunizierten Kooperationsvereinbarungen und der Veröffentlichung detaillierter Bestandskataloge ab. Die Eröffnung am 3. Oktober 2026 ist lokal berichtet und durch Aussagen der Stiftung belegt; weitergehende Detailprüfungen zur Herkunft einzelner Exponate sind erforderlich.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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