Das Istituto Italiano di Cultura di Parigi eröffnet am 30. September 2026 im Hôtel de Galliffet die Ausstellung „Pinuccio Sciola. La natura scolpita: suono, pietre, memoria“. Die Schau ist laut Veranstalter bis zum 30. März 2027 zu sehen und erinnert an den zehnten Todestag des sardischen Bildhauers Pinuccio Sciola (1942–2016).
Gezeigt werden zentrale Arbeiten aus Sciolas Werk, das Klang, Material und Erinnerung verbindet. Im Freiraum ist eine monumentale Pietra Sonora aus Basalt geplant, dazu die Installationen Foglie morte und Semi della Pace. Nach Angaben der Organisatoren gehören diese Arbeiten zu den markanten Stationen von Sciolas Suche nach der „Pietra come materia viva“. Foglie morte war 2004 im Jardin du Luxembourg in Paris zu sehen, Semi della Pace zuvor in den Gärten des Quirinales in Rom. Mehrere Exponate stammen aus dem Giardino Sonoro in San Sperate, dem von Sciola initiierten Skulpturenpark.
Die Eröffnung wird von einem Begleitprogramm gerahmt: angekündigt sind die Vorführung des dokumentarischen Kurzfilms „Born of Stone“ (Regie: Emilio Bellu, 2016) sowie ein Konzert unter dem Titel „Rooms to explore“, bei dem Klavierklänge mit den Tönen der Pietre Sonore interagieren sollen. Die organisatorischen Angaben stammen von der Fondazione Pinuccio Sciola und der Veranstaltungsseite des Istituto Italiano di Cultura di Parigi.
Träger der Ausstellung sind die Fondazione Pinuccio Sciola und das Istituto Italiano di Cultura di Parigi. Inhaltlich akzentuiert die Präsentation Motive, die Sciolas Werk durchziehen: die Erkundung von Steintexturen und Resonanzen, die Skulptur als Medium kollektiver Naturerinnerung und die Verortung von Kunst im öffentlichen Raum. Das Hôtel de Galliffet, Sitz des italienischen Kulturinstituts in Paris, stellt dafür Innen- und Gartenflächen zur Verfügung.
Die Schau besitzt kulturpolitische Relevanz, weil sie die Sichtbarkeit einer italienischen Regionalkunst in einem internationalen Kontext stärkt. Die Verlegung prägnanter Werke aus Sardinien nach Paris fügt sich in die Auslandsarbeit des italienischen Kulturinstitutsnetzes und könnte Sciolas „Pietre Sonore“ einem breiteren Publikum erschließen. Aussagen zur Wirkung bleiben Prognosen und hängen von Publikumsresonanz und Fachkritik ab.
Termine, Werke und Programmpunkte sind den offiziellen Informationen der Veranstalter entnommen; Änderungen im Ablauf bleiben vorbehalten, wie bei internationalen Leihgaben üblich.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).