Am 14. Oktober startet in Mailand die zehnte Ausgabe des Ocean Film Festival Italia. Der Auftakt findet im Teatro Carcano statt, bevor die Reihe bis November 2026 durch insgesamt 22 Städte tourt. Nach Angaben der Veranstalter sind neben etablierten Stationen auch neue Spielorte wie Rovereto und Catanzaro vorgesehen.
Zum Eröffnungsabend in Mailand ist ein Gesprächsformat vor der Filmvorführung angekündigt. Der Entdecker und Umweltvermittler Alex Bellini soll dort sein neues Buch vorstellen und über die Beziehung zwischen Mensch und Meeresumwelt sprechen. Die Veranstalter betonen, dass solche Programmpunkte den Austausch zwischen Filmschaffenden, Forschenden und zivilgesellschaftlichen Akteuren vertiefen sollen.
Das Filmprogramm speist sich aus den Finalisten des Ocean Film Festival Australia. Gezeigt werden überwiegend kurze und mittellange Produktionen, die Ozeanlebensräume, Naturschutzprojekte, Expeditionen und Wassersport thematisieren. Nach Veranstalterangaben verbindet die Auswahl ästhetische Erzählformen mit einem Fokus auf wissenschaftlich fundierte Inhalte. Im Begleitprogramm sind Partnerschaften mit Organisationen aus der Meeresforschung und dem Naturschutz vorgesehen, darunter die One Ocean Foundation.
Die nationale Tournee soll ein Publikum in Nord-, Mittel- und Süditalien erreichen. Genannt sind neben Mailand auch Bologna, Turin und Genua. Die Termine liegen zwischen Mitte Oktober und Ende November; Details zu Uhrzeiten und Vorverkauf stellen die Organisatoren über ihre Kanäle bereit. Eine zentrale Programmpremiere außerhalb Mailands ist nicht als eigenständiger Wettbewerb angelegt; die Reihe versteht sich vielmehr als kuratierte Werkschau internationaler Beiträge mit Italien-Schwerpunkt in der Auswertung.
Die Initiative knüpft an frühere Ausgaben an, in denen Kooperationen mit Fachleuten aus Biologie, Ozeanografie und Umweltbildung erprobt wurden. Nach Angaben der Verantwortlichen sollen in diesem Jahr erneut Diskussionsrunden und begleitende Informationsangebote den in den Filmen aufgeworfenen Fragen zu Schutzgebieten, nachhaltiger Nutzung mariner Ressourcen und Risiken durch Verschmutzung nachgehen. Konkrete Besucherprognosen oder politische Forderungen werden von den Veranstaltern nicht erhoben.
Mit ihrer Ausrichtung auf mehrere Regionen und Partner aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft beansprucht die Tournee überregionale Relevanz. Die zehnte Ausgabe setzt dabei auf die Kombination aus internationaler Stoffauswahl und lokalen Veranstaltungen, die den Dialog über Meeresschutz in italienischen Städten sichtbarer machen sollen.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).