Aktuell

Morato übernimmt Cea Italia und Jaus Bakery und bildet europäischen Backwarenverbund

Am 7. Oktober 2026 hat die Morato Group die Integration von Cea Italia und der deutschen Jaus Bakery bekanntgegeben. Mit den beiden Zukäufen steigt der Konzern auf mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz und…

Kurzmeldung

Die Morato Group hat am 7. Oktober 2026 offiziell die Einbindung von Cea Italia und Jaus Bakery in den Konzern abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben führt die Transaktion dazu, dass die Gruppe die Schwelle von 500 Millionen Euro konsolidiertem Umsatz überschreitet. Sitz der Morato Group ist Altavilla Vicentina in der Provinz Vicenza (Italien).

Cea Italia und Jaus bringen nach Angaben der Pressemitteilung zwei Produktionsstandorte in Deutschland in das Netz: Weißenhorn in Bayern und Dinklage in Niedersachsen. Gemeinsam umfasst der erweiterte Konzern demnach nun 19 Produktionsstätten in Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland, mehr als 1.800 Beschäftigte sowie 54 Produktionslinien auf über 130.000 Quadratmetern Produktionsfläche. Die jährliche Produktion wird mit rund 180.000 Tonnen beziffert.

Zum Markenportfolio, das Morato weiter ausbaut, gehören laut Firma unter anderem Daily Bread und Jaus. Schwerpunkte der Integration sollen insbesondere Baguettes, rustikale Brote, Burger- und Hotdog-Brötchen sowie Sandwich- und Toastbrote sein. Morato nennt Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und lokale Fertigung als Leitprinzipien der weiteren Entwicklung.

Die Morato-Mitteilung betont, dass die bisherigen Familiengesellschafter von Cea Italia und Jaus weiterhin beteiligt bleiben. Zudem kündigt Morato an, die Muttergesellschaft Morato Pane S.p.A. in eine Benefit Corporation umzuwandeln, um ökologische und soziale Kriterien verbindlich in die Unternehmensverfassung aufzunehmen.

Welche konkreten Investitionen an den deutschen Standorten geplant sind, bleibt offen: Angaben zu geplanten Kapazitätserweiterungen, Investitionsvolumina und Zeitplänen nennt das Unternehmen bisher nicht und hält sie offenbar von behördlichen Freigaben und internen Planungen abhängig. Branchenbeobachter sehen in der Transaktion einen weiteren Schritt zur Konsolidierung der industriellen Backwarenproduktion in Europa mit möglichen Vorteilen für Skaleneffekte, aber auch Risiken für regionale Anbieter.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk