Gesundheit

Japan zählt erstmals mehr als 100.000 Hundertjährige – Italien hat 23.548

Das japanische Gesundheitsministerium meldet 107.677 Menschen im Alter von mindestens 100 Jahren zum 1. September 2026. Zum Vergleich: Istat weist für Italien 23.548 Hundertjährige zum 1. Januar 2025 aus.

Kurzmeldung

Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales Japans (Ministry of Health, Labour and Welfare) hat mit der Veröffentlichung zum 15. September 2026 bestätigt, dass Japan zum Stichtag 1. September 2026 insgesamt 107.677 Menschen im Alter von mindestens 100 Jahren zählt. Damit wurde die Marke von 100.000 Hundertjährigen erstmals überschritten; gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl um 7.914 Personen. Frauen stellen mit 94.298 Personen rund 87,6 Prozent der Gruppe. Die Zahlen basieren auf Meldedaten der Kommunen und werden traditionell vor dem japanischen Respect for the Aged Day veröffentlicht.

Zum Vergleich: Das italienische Statistikamt Istat meldete am 6. November 2025, dass in Italien zum 1. Januar 2025 insgesamt 23.548 Menschen 100 Jahre oder älter waren; auch hier überwiegt der Anteil weiblicher Hundertjähriger deutlich (etwa 82,6 Prozent). Regional konzentrieren sich die Hochaltrigen in bestimmten Gebieten; Istat nennt unter anderem Ligurien, Friaul-Julisch Venetien und die Toskana als Regionen mit vergleichsweise hohen Quoten.

Die beiden Datensätze sind vergleichbar als Momentaufnahmen, nicht aber direkt kausal: Japan und Italien unterscheiden sich stark in Demografie, Zuwanderung, Familienstrukturen und Gesundheitsversorgung. Die japanischen Ergebnisse bestätigen einen langjährigen Trend steigender Absolutzahlen von Hundertjährigen seit Beginn der Zählungen 1963; Istat dokumentiert in Italien ebenfalls einen anhaltenden Zuwachs gegenüber den Vorjahren.

Für die politische und gesundheitspolitische Debatte sind die Zahlen relevant: Sie verdeutlichen wachsende Anforderungen an Langzeitpflege, ambulante Versorgung, Kommunen und soziale Sicherungssysteme. Konkrete Maßnahmen hängen von nationalen Rahmenbedingungen ab; aus den amtlichen Zahlen lassen sich Indikationen für Planung und Ressourcenverteilung ableiten, keine direkten Prognosen für das jeweils andere Land. Bei der redaktionellen Veröffentlichung wurde ein datumsbezogener Fehler korrigiert: Ein bereits vergangenes Erhebungsdatum war zuvor fälschlich als bevorstehend dargestellt worden. Die hier genannten Stichtage sind: 1. September 2026 (Japan) und 1. Januar 2025 (Italien).

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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