Gesundheit

Italien startet Grippeimpfungen: Anspruchsgruppen und regionale Termine

In Italien haben im Oktober 2026 die regional organisierten Grippeimpfungen begonnen. Das Gesundheitsministerium präzisiert Anspruchsgruppen und empfiehlt einen Start ab der 40. Kalenderwoche.

In ganz Italien haben im Oktober 2026 die regional organisierten Kampagnen gegen die saisonale Influenza begonnen. Das Ministero della Salute hatte in einem Rundschreiben für die Saison 2026/2027 einen Start ab der 40. Kalenderwoche empfohlen und die aktive, kostenfreie Impfung für definierte Zielgruppen bekräftigt. Mehrere Regionen bestätigten den Auftakt in der ersten Oktoberhälfte und verweisen auf Buchungen über Haus- und Kinderärzte, regionale Portale, teilnehmende Apotheken und Gesundheitszentren.

Die Impfung soll vorrangig folgenden Gruppen aktiv und kostenfrei angeboten werden: Menschen ab 60 Jahren, Schwangere und Frauen im Wochenbett, Bewohner von Langzeitpflegeeinrichtungen, Personen mit chronischen Erkrankungen mit erhöhtem Komplikationsrisiko sowie Berufsgruppen mit hohem Expositionsrisiko, darunter Gesundheits- und Sozialpersonal, Einsatzkräfte und Beschäftigte mit regelmäßigem Tierkontakt. Für Kinder empfehlen Ministerium und Regionen je nach Altersgruppe und Risikoprofil ein Angebot ab einem Alter von sechs Monaten. Das Rundschreiben betont, dass Impfungen während der gesamten Saison sinnvoll sind und auch bei später Vorstellung nachgeholt werden sollen.

Regionale Behörden konkretisieren Zeitpläne und Zugangswege. Die Regione Emilia-Romagna meldete den Start Mitte Oktober. Auch die Regione Lombardia, die Regione Toscana und die Regione Liguria informieren über gestaffelte Termine in der ersten Oktoberhälfte sowie kombinierte Angebote, bei denen die Grippeimpfung zusammen mit einer Covid-Auffrischimpfung verabreicht werden kann. Die Umsetzung bleibt Sache der Regionen, die Anspruchsgruppen und Terminbuchungen jedoch entlang der staatlichen Leitlinien harmonisieren.

Hintergrund ist die jährliche Anpassung der Impfstoffzusammensetzung auf Basis internationaler Überwachung und Empfehlungen. Die Agenzia Italiana del Farmaco (AIFA) listet die für die Saison zugelassenen Vakzinen. Ziel der Kampagne ist es, schwere Verläufe zu verhindern und die Belastung der Krankenhäuser in der Wintersaison zu dämpfen. Konkrete Prognosen zur Intensität der anstehenden Welle legen Ministerium und AIFA nicht vor; die Behörden verweisen vielmehr auf bewährte Prävention, eine ausreichende Impfstofflogistik und auf angestrebte Impfquoten aus früheren Programmen als Orientierung.

Der landesweite Start ist erfolgt, die Durchführung liegt bei den Regionen. Für Termine, Anspruch und Orte der Impfung sind die Informationen der jeweiligen Regionalbehörden sowie von Haus- und Kinderärzten maßgeblich. Die staatlichen Vorgaben sichern dabei die kostenfreie Verfügbarkeit für definierte Risikogruppen und die Möglichkeit, auch später in der Saison geimpft zu werden.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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