Kultur

Italien eröffnet in Chengdu die Ausstellung Geografie del ricordo

In Chengdu hat am 10. Oktober die Schau Geografie del ricordo eröffnet. Veranstalter sind das italienische Generalkonsulat in Chongqing und das Xu Liaoyuan Contemporary Art Museum; die Ausstellung läuft bis 10. November.

In Chengdu ist am 10. Oktober die Ausstellung Geografie del ricordo: un dialogo artistico tra Italia e Cina eröffnet worden. Träger sind das Consolato Generale d'Italia a Chongqing und das Xu Liaoyuan Contemporary Art Museum. Die Schau ist bis zum 10. November zu sehen und versteht sich als Beitrag zum kulturellen Austausch zwischen Italien und China.

Nach Angaben der Organisatoren versammelt die Ausstellung Positionen italienischer und chinesischer Gegenwartskunst und richtet sich besonders an das Publikum im Südwesten Chinas. Chengdu gilt als wichtiger Standort der zeitgenössischen Kunst; die Wahl des Ortes soll Sichtbarkeit und Reichweite erhöhen. Inhaltlich zielt das kuratierte Projekt auf Motive von Erinnerung, Landschaft und kulturellen Überlagerungen, ohne sich auf einen einzelnen Stil festzulegen.

Institutionell wird das Vorhaben vom Istituto Italiano di Cultura di Pechino und von Uni-Italia unterstützt. Es reiht sich in die kulturpolitischen Aktivitäten des Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale ein, die italienische Kunst und Kreativwirtschaft im Ausland profilieren sollen. Konkrete Künstlerlisten oder Angaben zu Leihgebern und Ankäufen wurden in den vorliegenden Mitteilungen nicht veröffentlicht.

Die Eröffnung wurde innerhalb Italiens als Teil einer breiteren Serie bilateraler Kulturprogramme kommuniziert. Bereits zuvor hatte Chengdu im Jahr 2026 mit Ausstellungen italienischer Künstlerinnen und Künstler auf sich aufmerksam gemacht. Die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete unter anderem über die Präsentation Timeless von Silvio Porzionato in der Stadt. Der nun gestartete Dialogansatz von Geografie del ricordo knüpft an solche Projekte an, verlegt den Schwerpunkt aber stärker auf wechselnde Perspektiven beider Länder.

Für italienische Institutionen eröffnet das Format Möglichkeiten, Netzwerke mit Museen, Hochschulen und Sammlerinnen und Sammlern in China auszubauen. Ob daraus längerfristige Kooperationsverträge, gemeinsame Forschungsprojekte oder messbare ökonomische Effekte erwachsen, ist offen und hängt von weiteren Vereinbarungen der beteiligten Partner ab.

Rahmendaten: Geografie del ricordo: un dialogo artistico tra Italia e Cina, Xu Liaoyuan Contemporary Art Museum, Chengdu. Laufzeit 10. Oktober bis 10. November 2026. Veranstalter: Consolato Generale d'Italia a Chongqing; Unterstützer: Istituto Italiano di Cultura di Pechino und Uni-Italia.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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