Kultur

Italian Motor Week eröffnet landesweit mit über 100 Terminen

Vom 19. bis 27. September zeigt Italien sein motorisches Kulturerbe: Die Italian Motor Week startet mit Sonderöffnungen, Werksführungen und Ausstellungen in zahlreichen Städten. Trägerin ist Città dei Motori unter dem Dach der ANCI.

Italien startet heute in die Italian Motor Week: Vom 19. bis 27. September öffnen Museen, Werkstätten und Herstellerstandorte im ganzen Land für mehr als 100 Programmpunkte. Veranstalterin ist die Vereinigung Città dei Motori, die unter dem Dach der Vereinigung der italienischen Gemeinden ANCI agiert. Der Schwerpunkt liegt auf Sonderöffnungen, Ausstellungen, Werksführungen und Werkstattbesuchen, mit denen das technische und industrielle Erbe von Motorrad, Automobil und Nutzfahrzeug zugänglich gemacht wird.

Die Organisatoren verweisen auf eine gewachsene Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Sammlungen und Unternehmen. Bereits im Vorjahr verzeichnete das Format laut Abschlussbilanz spürbare Besucherströme; für 2026 liegen zum Auftakt noch keine offiziellen Zahlen vor. Ziel ist neben der Kulturvermittlung der Aufbau eines stabilen touristischen Angebots rund um Italiens Motoren- und Designgeschichte, das regionale Wirtschaftskreisläufe im Gastgewerbe und in den Museen stärkt.

Zu den beteiligten Orten zählen etablierte Anlaufstellen der Szene. In Turin bindet das Museo Nazionale dell’Automobile das Thema Mobilitätsgeschichte ein. In Modena und Maranello stehen Sammlungen und Ausstellungen aus dem Umfeld der lokalen Hersteller auf dem Programm, darunter die Musei Ferrari. Lucca und Pontedera beteiligen sich mit regional verankerten Formaten, die historische Bestände und Vereinsarbeit sichtbar machen. In Noale laufen thematische Programme über mehrere Tage, während Mandello del Lario eine Ausstellung zur Geschichte von Moto Guzzi ankündigt.

Der Motorsport wird ebenfalls aufgegriffen, allerdings ohne sportliche Wettbewerbe: In und um Faenza sind Besichtigungen bei technischen Einrichtungen und Rennställen vorgesehen. In Monza flankieren städtische Begleitformate das Automobilthema im Umfeld der traditionellen Veranstaltungswochen.

Die Italian Motor Week ist nach Angaben der Träger seit einigen Jahren eine wiederkehrende Reihe, die den Begriff des motorischen Kulturerbes im Sinne der Industriekultur schärft. Zugleich dient sie als Schaufenster für Werkkompetenz, Designtraditionen und die Pflege historischer Bestände in kommunalen und privaten Sammlungen. Prognosen zu Besucherzahlen oder wirtschaftlichen Effekten werden von den Organisatoren zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgegeben; belastbare Auswertungen sollen erst nach dem Ende der Veranstaltungswoche folgen.

Città dei Motori und ANCI betonen, dass die Programme lokal verantwortet und über kommunale Kultur- und Tourismuskanäle bestätigt werden. Der Ansatz verbindet nationale Sichtbarkeit mit regionaler Ausgestaltung – von großen Museen bis zu kleineren Werkstätten, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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