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Istat zeigt digitale Centenario-Ausstellung in Rom ab 14. Oktober

Die nationale Statistikbehörde Istat eröffnet am 14. Oktober 2026 in Rom die digitale Ausstellung „Contiamo l’Italia, contiamo per il futuro“. Das Projekt zum hundertjährigen Bestehen läuft bis zum 2. Dezember und wird von Seminaren…

Die nationale Statistikbehörde Istat eröffnet am 14. Oktober 2026 in der Sala Fontana des Palazzo delle Esposizioni in Rom die digitale Ausstellung „Contiamo l’Italia, contiamo per il futuro“. Nach Angaben der Behörde ist die Schau bis zum 2. Dezember 2026 zugänglich. Der Anlass steht unter dem Alto Patronato des Präsidenten der Republik und bildet einen zentralen Programmpunkt des Centenario.

Die Ausstellung ist als immersives, digitales Format angelegt und will hundert Jahre amtlicher Statistik in Italien anschaulich machen. Istat kündigt ein begleitendes Programm mit Seminaren, territorialen Veranstaltungen und Bildungsangeboten für Schulen an. Ziel ist es, die Rolle verlässlicher Daten als öffentliches Gut zu unterstreichen und Datenkompetenzen in Verwaltung, Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken. Damit sollen Entscheidungsprozesse nachvollziehbarer werden und der sachliche Austausch zwischen Behörden, Forschung und Öffentlichkeit eine gemeinsame Grundlage erhalten.

Istat wurde 1926 gegründet und koordiniert seither die amtliche Statistik in Italien. Für das Jubiläumsjahr sieht das Institut neben der Ausstellung weitere Projekte vor: die Aufbereitung historischer Sammlungen, die Veröffentlichung erzählerischer „Storie di dati“ und einen Seminarzyklus zu Gegenwart und Zukunft der Statistikproduktion. Präsident Francesco Maria Chelli betont in den Programminformationen die Bedeutung von Transparenz, methodischer Qualität und Innovation in der statistischen Arbeit – Leitprinzipien, die auch die Veranstaltung in Rom prägen sollen.

Die Behörde verweist darauf, dass sich die amtliche Statistik in einer Phase technologischen Wandels befindet. Themen wie die Nutzung neuer Datenquellen, die Verknüpfung administrativer Register und die Qualitätssicherung algorithmischer Verfahren stehen laut Istat im Mittelpunkt der Diskussionen. Das Rahmenprogramm bietet Politik und Verwaltung die Gelegenheit, methodische Standards, Vergleichbarkeit und ethische Leitlinien zu erörtern. Schulen und Hochschulen erhalten zugleich niedrigschwellige Zugänge zur Vermittlung quantitativer Grundlagen und zur kritischen Einordnung von Kennzahlen.

Konkrete Angaben zu Kuratorenteams, Partnerinstitutionen und Detailmodulen des Programms kündigt Istat für die weitere Kommunikation an. Aussagen zu Zielen, Terminen und Ort stammen aus den offiziellen Mitteilungen der Behörde. Angaben zum Besucheraufkommen liegen naturgemäß noch nicht vor. Die nationale Einbettung und der prominente Veranstaltungsort in Rom unterstreichen den Anspruch, das Centenario über die Fachöffentlichkeit hinaus sichtbar zu machen und die Bedeutung amtlicher Statistik für das Gemeinwesen herauszuarbeiten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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