Wirtschaft

Istat meldet: 4,8 Millionen Haushalte mieten, 3,4 Millionen zahlen eine Hypothek

Italiens Statistikamt legt Zahlen zu Wohnausgaben 2025 vor: 18,1 Prozent der Haushalte leben zur Miete, 3,4 Millionen bedienen einen Immobilienkredit. Durchschnittliche Monatsmiete: 438 Euro, durchschnittliche Hypothekenrate: 565 Euro.

Das nationale Statistikamt Istat hat am 8. Oktober 2026 neue Ergebnisse zu den Konsumausgaben der Haushalte für das Jahr 2025 vorgelegt. Demnach leben 18,1 Prozent der Haushalte in Italien zur Miete – rund 4,8 Millionen Familien. Etwa 3,4 Millionen Haushalte zahlen eine Hypothek für die selbst bewohnte Immobilie. Istat weist für 2025 eine durchschnittliche Monatsmiete von 438 Euro und eine durchschnittliche monatliche Hypothekenrate von 565 Euro aus.

Zugleich bestätigt die Behörde die hohe Bedeutung der Wohnkosten im Haushaltsbudget: Im Jahr 2025 entfielen im Schnitt 36,0 Prozent der Konsumausgaben der Haushalte auf Wohnen inklusive Energie. Nach Istat-Angaben stiegen die Mietausgaben gegenüber 2024 um 3,6 Prozent. Die mittlere Hypothekenrate verringerte sich leicht um 2,7 Prozent. Diese Angaben betreffen Nominalwerte und beruhen auf den in der Erhebung erfassten Zahlungen pro Monat.

Die Veröffentlichung liefert auch regionale Differenzierungen. Der Anteil mietender Haushalte ist in den Inseln niedriger als im Nordwesten. Umgekehrt ist die Hypothekenbelastung im Norden ausgeprägter als im Süden. Solche Unterschiede verweisen auf eine ungleiche Verteilung von Eigentumsquoten, Einkommen und Angebot am Wohnungsmarkt zwischen den Landesteilen. Istat ordnet die Befunde im Rahmen des längerfristigen Trends ein, wonach die Wohnfunktion weiterhin die größte Einzelposition der Konsumausgaben darstellt.

Methodisch stützen sich die Ergebnisse auf die jährliche Erhebung Konsumausgaben der Haushalte (Rilevazione sulle spese per consumi delle famiglie). Erfasst werden unter anderem Mieten, Hypothekenraten und verbundene Nebenkosten, gegliedert nach sozioökonomischen Merkmalen und Regionen. Die heute ausgewiesenen Kennziffern geben Durchschnittswerte wieder; Abweichungen nach Einkommensgruppen und Städten werden in den Tabellen der amtlichen Veröffentlichung detailliert ausgewiesen.

Das Immobilienportal idealista hat zentrale Zahlen der Istat-Mitteilung aufgegriffen. Von der Behörde selbst stammen die quantitativen Angaben zu Anteilen, Haushaltszahlen und Monatsbeträgen. Aussagen über mögliche Folgen – etwa Auswirkungen auf die Erreichbarkeit des Wohnungsmarkts – sind als Einordnung zu verstehen und nicht Bestandteil der amtlichen Statistik.

Der aktuelle Anlass ist die Istat-Mitteilung vom 8. Oktober 2026. Sie fasst das Jahr 2025 abschließend zusammen und ergänzt frühere Zwischenstände. Im Mittelpunkt stehen der Anteil der Mieter- und Eigentümerhaushalte, die Häufigkeit von Hypotheken sowie die durchschnittlichen monatlichen Belastungen durch Miete und Kreditraten.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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