Wirtschaft

Istat kündigt sieben Seminare zur Zukunft der amtlichen Statistik in Rom an

Vom 15. Oktober bis 26. November 2026 veranstaltet das italienische Statistikamt im Palazzo delle Esposizioni in Rom einen siebenteiligen Seminarzyklus zu Datenökosystem, Methoden und Nutzerbedarfen – als Wegbereiter der Nationalen Statistik-Konferenz Anfang Dezember.

Das Istituto Nazionale di Statistica (Istat) organisiert vom 15. Oktober bis 26. November 2026 einen Zyklus von sieben öffentlichen Seminaren unter dem Titel „Gegenwart und Zukunft der amtlichen Statistik“. Die Veranstaltungen finden im Palazzo delle Esposizioni in Rom statt und stehen im Zeichen des hundertjährigen Bestehens des Instituts. Der Zyklus steht unter dem Hohen Patronat des Präsidenten der Republik.

Aktueller Anlass ist der offizielle Programmstart für die herbstliche Reihe, die jeweils donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr vorgesehen ist. Istat kündigt dafür thematisch fokussierte Gespräche mit Fachleuten aus Verwaltung, Wissenschaft, Unternehmen, Zivilgesellschaft und Medien an. Die inhaltlichen Schwerpunkte reichen vom Wandel des digitalen Datenökosystems über methodische Fragen moderner statistischer Systeme bis zum Informationsbedarf von Unternehmen, Bürgerinnen und Bürgern sowie Regionen. Ein abschließender Termin widmet sich den Perspektiven der öffentlichen Forschung zehn Jahre nach der Reform der Enti Pubblici di Ricerca. Für einzelne Termine sind Moderation und fachliche Verantwortung benannt.

Der Seminarzyklus ist eng mit weiteren Jubiläumsformaten verknüpft. Parallel wird im Palazzo delle Esposizioni eine digitale Ausstellung zu hundert Jahren Istat vorbereitet. Zugleich versteht das Institut die Reihe als Brücke zur Conferenza Nazionale di Statistica, die am 1. und 2. Dezember 2026 in Rom geplant ist. Nach Istat-Angaben soll der Dialog mit Nutzergruppen gezielt gestärkt werden – eine Empfehlung, die auch in der jüngsten Peer Review von Eurostat hervorgehoben wurde.

Für Politik, Verwaltung und Wissenschaft bietet die Folge von Fachgesprächen eine strukturierte Plattform, um Anforderungen an Dateninfrastrukturen, Qualitätssicherung und methodische Innovation deutlicher zu formulieren. Dazu zählen etwa der Einsatz neuer Datenquellen und Verfahren in der amtlichen Statistik sowie Fragen der Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen können ihren Informationsbedarf adressieren und Erwartungen an statistische Produkte konkretisieren.

Auswirkungen: Konkrete Beschlüsse oder finanzielle Zusagen sind mit der Ankündigung nicht verbunden. Istat positioniert den Zyklus als Austausch- und Impulsformat; Aussagen über mögliche Folgeentscheidungen wären zum jetzigen Zeitpunkt Annahmen. Der nationale Bezug und die Einbettung in das Centenario-Programm unterstreichen jedoch, dass Ergebnisse in die Vorbereitung der Conferenza Nazionale di Statistica und in laufende Modernisierungsprojekte einfließen können.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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