Ein Kampfflugzeug der italienischen Luftwaffe ist in der Nacht zum 18. September 2026 bei Angriffen auf die King Fahd Air Base in Taif in Saudi-Arabien beschädigt worden. Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto bestätigte den Vorfall und erklärte, er verfolge die Lage eng in Abstimmung mit der militärischen Führung. Nach bisherigen Angaben gab es keine Verletzten unter dem italienischen Personal.
Die Angriffe werden mehreren offiziellen Mitteilungen und Medienberichten zufolge der Huthi-Miliz aus dem Jemen zugeschrieben. Unklar ist, ob Drohnen, Raketen oder beides eingesetzt wurden. Aus Rom verlautete, eine technische und operative Bestandsaufnahme sei umgehend angeordnet worden. Über das Ausmaß der Schäden am Eurofighter und die Frage, ob eine Reparatur vor Ort möglich ist, lagen zunächst keine überprüfbaren Angaben vor.
Italien ist seit dem Frühjahr 2026 mit ausgewählten Kräften in der Region präsent, darunter Aufklärungs- und Unterstützungsanteile, die mit Partnern vor Ort zusammenarbeiten. Die Stationierung dient nach Regierungsangaben dem Schutz von Personal und Material in einem Umfeld wiederholter Angriffe, die seit Monaten von den Huthi über den Jemen hinaus ausgehen. Zugleich diskutiert Rom über Beiträge zu europäischen Maßnahmen im See- und Luftraum, die dem Schutz von Handelsrouten im Roten Meer dienen, darunter die EU-Mission Aspides.
Innenpolitisch löste der Vorfall umgehend Reaktionen aus. Abgeordnete der Opposition forderten eine ausführliche Unterrichtung des Parlaments zur Gesamtlage, zu Auftrag und Risiken der italienischen Einsätze sowie zu den Schutzvorkehrungen für die Standorte. Die Regierung verwies darauf, dass der Schutz maritimer Korridore wie des Bab el‑Mandeb und die Sicherheit der in der Region eingesetzten Kräfte fortlaufend neu bewertet würden.
Zugeschriebene Aussagen zur Urheberschaft und mögliche Konsequenzen bleiben vorläufig, solange die technischen Auswertungen und die Lagebeurteilungen der Partnerstaaten nicht abgeschlossen sind. Fest steht nach Angaben des Verteidigungsministeriums, dass es keine italienischen Opfer gab und der beschädigte Jet gesichert ist. Über weitergehende Entscheidungen – etwa Verstärkungen, Verlegungen oder zusätzliche Schutzmaßnahmen – soll auf Basis der laufenden Bewertungen entschieden werden.
Die zentrale Nachricht dieses Tages ist damit der bestätigte Schaden an einem italienischen Eurofighter in Taif. Er verweist auf die Verwundbarkeit militärischer Infrastruktur in Reichweite der Huthi und auf die sicherheitspolitischen Folgen für Italiens Beiträge zu europäischen und internationalen Stabilisierungsanstrengungen in der Region des Roten Meeres.
Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).