Kultur

Carrara: Drei Bildhauer im Finale des Unesco-Preises – Entscheidung am 7. Oktober 2026

In Carrara arbeiten drei Finalisten an Marmorarbeiten zum Thema Frieden. Die Jury unter Leitung von Luciano Massari vergibt den Hauptpreis am 7. Oktober 2026.

Kurzmeldung

In Carrara gestalten die drei Finalisten des zehnten „Premio Carrara Città Creativa Unesco – Forum internazionale di giovani scultori del marmo“ monumentale Arbeiten aus weißem Marmor zum Thema Frieden. Die Entscheidung der Fachjury fällt am 7. Oktober 2026 nach Abschluss der Werkstattphase in der Cooperativa Scultori von San Martino. Teilnehmende Künstler sind Marco Cesaro, Sajad Safarian aus dem Iran und Claudia Zanaga.

Die Auswahl steht unter dem Leitmotiv „Le voci dell’arte per un messaggio di pace“. Marco Cesaro präsentiert ein Werk mit dem Titel „Ara Pacis“, das Motive des römischen Friedensaltars thematisiert und die Fragilität politischer Stabilität reflektiert. Sajad Safarian tritt mit „Pace“ an; nach eigenen Angaben des Künstlers ist die Arbeit eine Allegorie auf das Vermögen, sich zu beugen, ohne zu zerbrechen – ein Bild kultureller Widerstandskraft. Claudia Zanaga zeigt „Atlanti interiori“, einen in fünf dünne Tafeln geteilten Block, der heterogene Perspektiven und gemeinschaftliche Werkstattarbeit als Kartografie persönlicher Erfahrungen sichtbar macht. Konkrete Maße der Werke wurden von den Veranstaltern nicht veröffentlicht.

Die Jury wird von dem Bildhauer Luciano Massari geleitet; Mitglied ist unter anderem die Kulturbeauftragte der Stadt, Gea Dazzi, sowie Vertretende der Federazione Italiana dei Club per l’Unesco und des Europarats-Büros in Venedig. Vergeben werden ein Hauptpreis in Höhe von 1.000 Euro sowie zwei Anerkennungen zu jeweils 500 Euro. Werkstattort ist die etablierte Cooperativa Scultori im Stadtteil San Martino, die traditionell mit der Marmorverarbeitung in Carrara verbunden ist.

Veranstalter sind der lokale Club per l’Unesco „Carrara dei Marmi“, die Federazione Italiana dei Club per l’Unesco und das Comune di Carrara; die Fondazione Marmo zählt zu den Förderern. Die Redaktion bestätigt die genannten Angaben auf Basis lokaler Berichterstattung und offizieller Projektankündigungen. Trotz lokaler Bedeutung bleibt der Wettbewerb vor allem ein nationales bzw. regionales Forum für den bildhauerischen Nachwuchs; eine landesweit überragende Nachrichtlage ist nicht gegeben.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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