Die internationale Kunstmesse Artissima öffnet in Turin vom 30. Oktober bis 1. November 2026 im Oval Lingotto Fiere. Eine geschlossene Preview ist für den 29. Oktober vorgesehen. Die Messe gilt als wichtigstes italienisches Schaufenster für zeitgenössische Kunst und wird von Luigi Fassi geleitet.
Laut Veranstalter werden zur 33. Ausgabe 183 Galerien aus 35 Ländern erwartet. Das Programm folgt der erprobten Struktur mit den Sektionen Main Section, New Entries, Monologue/Dialogue und Art Editions sowie kuratierten Bereichen und Sonderprojekten. Als thematische Klammer ist nach Angaben der Messe das Motto „Fancy: A Flexible, Acrobatic Body“ vorgesehen. Ziel sei es, Marktpräsenz und kuratorische Reflexion enger zu verbinden. Diese Angaben stammen aus den aktuellen Messeunterlagen und können sich organisatorisch bis zur Eröffnung noch präzisieren.
Die Publikumstage sind für den 30. und 31. Oktober jeweils von 12 bis 20 Uhr, für den 1. November von 11 bis 19 Uhr angekündigt. Der 29. Oktober ist als Preview-Day nur auf Einladung zugänglich. Eintrittskarten sollen laut Messeinformationen im Vorverkauf angeboten werden; Ermäßigungen sind für ausgewählte Gruppen vorgesehen. Konkrete Modalitäten und Preise werden von den Organisatoren fortlaufend aktualisiert.
Artissima ist in die städtische Kunstwoche eingebettet, die Museen, Off-Spaces und Galerien in ganz Turin vernetzt. Damit verbindet die Messe einen internationalen Markttermin mit einem erweiterten Programm in der Stadt. Wirtschaftlich relevant ist der erwartete Zustrom von Fachpublikum und Besuchern für Hotellerie, Gastronomie und den lokalen Kulturbetrieb. Die organisatorische Verantwortung liegt bei Artissima S.r.l., die mit der Fondazione Torino Musei verbunden ist und so die Schnittstelle zwischen Messebetrieb und städtischen Institutionen absichert.
Als Hauptpartner tritt traditionell Intesa Sanpaolo auf. Die Bank unterstützt neben der Messepräsenz auch Ausstellungsprojekte in ihrem Museumsnetzwerk. Für Turin wurde unter anderem ein Projekt mit Arbeiten des Fotografen Massimo Vitali angekündigt, das in den Gallerie d’Italia gezeigt werden soll. Solche Kooperationen unterstreichen die Verschränkung von Messeaktivitäten, privater Förderung und institutionellen Programmen.
Die jetzt veröffentlichten Eckdaten markieren den Auftakt zur heißen Phase der Vorbereitung. Von den Rahmenbedingungen – Termin, Ort, Grundstruktur – geht ein klares Signal an Sammler, Kuratorinnen und Galerien aus. Detailprogramme, Jurys und Preisvergaben werden erfahrungsgemäß näher an der Eröffnung ergänzt. Alle Zeitangaben in diesem Bericht beziehen sich auf die derzeit kommunizierten Messetermine Ende Oktober und Anfang November 2026 und stehen unter dem Vorbehalt kurzfristiger Änderungen durch den Veranstalter.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).