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Anteil junger Menschen ohne Ausbildung oder Arbeit in Italien 2025 bei 13,3 Prozent – Ost‑West‑Gefälle bleibt

Istat meldet für 2025 einen Rückgang des Anteils junger Menschen (15–29 Jahre), die weder arbeiten noch eine Ausbildung absolvieren, auf 13,3 Prozent. Regionales Gefälle und höhere Werte bei Frauen bleiben zentrale Herausforderungen.

Nach dem Rapporto annuale 2026 des italienischen Statistikamts Istat lag der Anteil junger Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren, die 2025 weder erwerbstätig waren noch eine Schule oder eine berufliche Ausbildung besuchten (englisch: NEET), bei 13,3 Prozent. Damit hat sich die Quote seit 2015 nahezu halbiert (2015: 25,7 Prozent). Die Istat‑Daten wurden in Italien von Agenturen und Fachmedien erneut zusammengefasst und kommentiert. ([istat.it](https://www.istat.it/wp-content/uploads/2026/05/Rapporto-annuale-2026-Ebook.pdf?utm_source=openai))

Die Statistik weist jedoch deutliche räumliche und geschlechtsspezifische Unterschiede aus. Im Mezzogiorno liegen die Werte deutlich über dem Landesdurchschnitt; im Norden sind die NEET‑Raten deutlich niedriger. Außerdem zeigen die Daten, dass junge Frauen häufiger betroffen sind als Männer, insbesondere in der Altersgruppe der 25‑ bis 29‑Jährigen. Istat teilt die Gruppe der jungen Nicht‑Beschäftigten in mehrere Profile ein – etwa aktiv arbeitssuchend, verfügbar aber nicht suchend sowie weder verfügbar noch suchend – und weist darauf hin, dass in letzterer Kategorie der Anteil junger Mütter überproportional ist. ([istat.it](https://www.istat.it/infografiche/infografiche-rapporto-annuale-2026/?utm_source=openai))

Politische und zivilgesellschaftliche Programme in Italien zielen auf Aktivierung, Qualifizierung und individuelle Begleitung der Betroffenen: Beispiele sind regionale Initiativen, das Programm Giovani e Lavoro sowie Angebote von Banken und Sozialpartnern, die Nachqualifizierung und Arbeitsplatzvermittlung unterstützen. Beobachter betonen jedoch, dass Reichweite und Wirksamkeit regional stark variieren und insbesondere im Mezzogiorno zusätzliche Investitionen in Betreuungsangebote, Mobilität und arbeitsmarktnahe Dienste erforderlich sind. ([ansa.it](https://www.ansa.it/amp/lombardia/notizie/2026/10/02/in-dieci-anni-giovani-neet-dimezzati-in-italia-nel-2025-sono-il-133_925adf9a-3a15-4ff3-ad66-27e214dc8f41.html?utm_source=openai))

International betrachtet hat sich Italiens Lage deutlich verbessert; Eurostat und die OECD verzeichnen starke Rückgänge, gleichzeitig liegen die italienischen Werte weiterhin über dem Durchschnitt mehrerer Mitgliedstaaten. Die statistische Entwicklung seit 2015 spiegelt konjunkturelle Erholung und politische Maßnahmen wider, eine eindeutige kausale Zuordnung unterschiedlicher Maßnahmen ist jedoch methodisch schwierig. Entscheidend für künftige Erfolge bleibt die zielgenaue Ansprache unterschiedlicher NEET‑Profile, die Erleichterung des Übergangs von Bildung in Arbeit und der Ausbau von Kinderbetreuung und regionalen Diensten – vor allem im Mezzogiorno. ([ec.europa.eu](https://ec.europa.eu/eurostat/en/web/products-eurostat-news/w/ddn-20260528-2?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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